Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Entwicklung der Mulita. La Embriologia de la Mulita (Tatusia hybrida Desm.)
Person:
Fernandez, Miguel
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit38206/429/
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von dort her. Die kleinen Drüsenanlagen in den Lidern (s. o.) 
hängen nicht damit zusammen. Die Tränendrüse ist dem Vo¬ 
lumen nach viel kleiner als die Har der’sehe. 
Die H a r der’ sehe Drüse mündet im innern Augenwinkel 
an der Medialseite der Basis der Nickhaut; der gut nach außen 
abgegrenzte Drüsenkörper ist sehr groß. Vom innern Augen¬ 
winkel erstreckt er sich medial hinter den Bulbus. Man kann 
einen Hauptausführgang erkennen, von dem die Drüsenschläuche 
ausgehen, die sich distal gabeln und schließlich in verdickte 
knopfförmige Endstücke übergehen. Der Ausführgang und die 
Drüsenschläuche sind hohl; letztere sind in reichliches dichtes 
Mesenchym eingebettet. Die größte Dicke des Drüsenkörpers 
beträgt 700 ja, seine größte Länge 1200 p. 
Weitere Augendrüsen sind nicht angelegt. 
Der gegabelte Anfangsteil des Tränennasenkanals liegt auf 
300 p. Er beginnt auf der Medialseite der Augenlider. Carun- 
culae lacrymales fehlen. Das dorsale Gabelstück hat 60 p, das 
ventrale einen etwas geringeren Durchmesser; beide sind ohne 
Lumen. Der Kanal mündet ganz vorn auf dem Maxilloturbinale, 
neben dessen ventro-medialer Kante. Sein Durchmesser wechselt 
zwischen 40 und 90 p. Ein Lumen ist niemals vorhanden. Im 
Ganzen ist er 5,2 mm lang. 
Gehör: Das häutige Labyrinth (ohne Ductus endolympha¬ 
ticus) findet sich auf 3 mm Länge. Der Ductus endolymphaticus 
zieht in dorso-caudaler Richtung zunächst neben der Medulla 
oblongata, später neben der Fossa rhomboidea im Ganzen auf 
1,6—1,7 mm Länge. Der Durchmesser des aufgeblähten Caudal- 
teils beträgt 70—90 p; weiter proximal nur 30—40 p. Beim Durch¬ 
schnitt durch die knorpelige Gehörkapsel ist er 70 p dick. Der 
Ductus öffnet sich breit in den Sacculus; einige Schnitte vorher 
giebt er nach vorn einen kurzen Kanal von höchstens 1/3 seines 
Durchmessers ab, der in den Utriculus geht. 
Die Bogengänge sind im Mittel 75 p dick ; der Sinus superior 
ca 220 p. Die Bogengänge bestehen aus hellem Pflasterepithel; 
auf den Cristae und Maculae acusticae findet sich dagegen hohes 
dunkles Cylinderepithel. Die Schnecke ist durch einen nicht 
ganz 30 p dicken und 90 p langen Ductus reuniens mit dem 
Sacculus verbunden. Sie ist im Mittel 110 p dick. Ehe sie die 
Spirale beginnt, läuft sie zunächst 450 p gerade nach vorn. Die 
Spirale besteht aus zwei ganzen Windungen, die vom Ganglion 
cochleae begleitet werden. Das Epithel der der Spindelachse 
zugekehrten Seite der Schnecke ist 25 p hoch; das der ihr ab-
        

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