Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Entwicklung der Mulita. La Embriologia de la Mulita (Tatusia hybrida Desm.)
Person:
Fernandez, Miguel
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit38206/343/
333 
caudal als der Ductus choledochus und ca. 100 u näher dem 
Pylorus von der Dorsalseite ins Duodenum (18. Spinalganglion). 
Die Muskelfasern des Zwerchfells sind noch nicht sehr deut¬ 
lich faserig differenciert, aber doch durch die dunklere Färbung 
deutlich erkennbar. Die Zone, in der sie liegen, ist wulstförmig 
verdickt. 
Eine Communication zwischen Pleura- und Peritonealhöhle 
findet sich jederseits ventral vom cranialsten Ende der Urnieren- 
wülste auf 60—90 p Länge, in der Höhe des 15. Spinalganglions. 
Skelett. Die Chorda ist nicht perlschnurförmig. Wie bei 
Stadium 28 ist sie mit einer dicken (ca. 15—20 p) Scheide um¬ 
geben: ihre Dicke inch Scheide beträgt 50 p. 
Schädel. Der caudale Teil der Basalplatte, der bereits 
beim letzten Embryo aus Vorknorpel gebildet war, besteht noch 
aus solchem, der aber seinem Aussehen nach hart am Verknor¬ 
peln ist. Das Foramen hypoglossi ist deutlich ausgebildet. Am 
oralen Ende ist der Caudalteil der Basalplatte nicht mehr deut¬ 
lich abgegrenzt, sondern er geht in ein allerdings viel weniger 
weit fortgeschrittenes Gewebe über, das noch kein Vorknorpel ist. 
Dieses umgibt den vordem Teil der Chorda und geht seitlich in 
das Mesenchym der Gehörkapsel über. Dies Gewebe ist also 
der craniale Teil der Basalplatte, der demnach später entsteht 
als der caudale. 
Der cochleare Teil der Gehörkapsel besteht aus dunklem 
Mesenchym, der vestibuläre geht in Vorknorpel über. Das 
Nasenseptum und die Nasenkapsel stehen an der Grenze 
zwischen dunklerem Mesenchym und Vorknorpel; die Jakob¬ 
son’ sehen Knorpel bestehen aus unscharf begrenztem dunklen 
Mesenchym. Der Meckel’ sehe Knorpel und das Zungenbein 
sind scharf begrenztes dunkles Mesenchym; das Kehlkopf¬ 
skelett ist nur teilweise scharf begrenzt. 
Die Wirbelkörper (Figur 120) sind vorknorpelig, an der 
Grenze des Verknorpelns. In der Halsregion sind sie auf dem 
Querschnitt rechteckig, dorso-ventral platt; das Foramen trans- 
versarium ist außen nur durch dunkles Mesenchym geschlossen. 
Bereits die ersten Brustwirbel werden auf der Ventralseite con¬ 
vex und dorso-ventral dicker. Die vorknorpeligen Neuralbogen 
sind gleich hoch wie bei 28, doch bilden sie mit den Wirbel¬ 
körpern eine einheitliche Masse. Die Rippen sind etwa gleich 
weit vorgeschritten wie die Wirbelkörper. Zwischen beiden liegt 
ein breiter dunkler mesenchymatischer Übergang; dasselbe gilt 
für den Raum zwischen dem späteren Tuberculum und dem 
Neuralbogen. Sonst ist das Tuberculum nicht angedeutet. Infolge
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.