Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Entwicklung der Mulita. La Embriologia de la Mulita (Tatusia hybrida Desm.)
Person:
Fernandez, Miguel
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit38206/315/
305 
der Nasenhöhle noch auf 150 p Länge fort. Von einer Mem¬ 
brana bucco-nasalis fehlt jede Spur. Das Maxilloturbinale ist ein 
undeutlicher Wulst, der an der vorderen Nasenöffnung als Fort¬ 
setzung des innern dorsal umgebogenen Randes des lateralen 
Nasenfortsatzes beginnt. Es wölbt sich von der Latero-ventral- 
seite zunächst stark (bis 150 p) in die Nasenhöhle vor und ver¬ 
streicht um so mehr, je näher es der Choane kommt. Es ist über 
ihrem Anfang noch 30—40 p hoch, aber sehr breit und ver¬ 
schwindet dann allmählich ganz. 
Das Ethmoturbinale I nimmt die gesamte Breite 'der dor¬ 
salen Nasendecke ein; es beginnt 200 p caudal vom Choanen- 
anfang, ist bis 300 p hoch und verstreicht nach einem Verlauf 
von 180 p; es hat noch nicht die typische Dreiecksform der 
späteren Stadien. Medial von ihm liegt im hintersten Abschnitt 
der Nasenhöhle als kaum angedeutete Vorwölbung der Dorsal¬ 
seite das Ethmoturbinale II. Das Riechepithel findet sich vor 
Allem, auf den Ethmoturbinalia, dein dorsalen Teil des Septums 
und im vorderen Teil der Nasenhöhle nur auf der dorsalen 
Fläche; das Maxillo-turbinale ist nicht mit Riechepithel bedeckt. 
— Eine laterale Nasendrüse fehlt, ebenso jede Spur eines Naso- 
turbinale. 
Das Jakobson’ sehe Organ mündet auf dem Schnitt vor 
Beginn der Choane in den ventralsten Teil der Nasenhöhle. Es 
zieht im Ganzen auf 110—135 p Länge caudal. Der Querdurch¬ 
messer seines Lumens beträgt 60, sein dorso-ventraler 25 p. Das 
Epithel der Dorsalwand ist Riechepithel und 40 p hoch, das¬ 
jenige der Ventralwand dagegen 25 p hoch. Die Jakobson- 
sehen Knorpel sind dunkler als das Nasenseptum und unscharf 
abgegrenzt. Das Septum narium cartilagineum besteht aus we¬ 
nige!' dunklem verdichteten Mesenchym. Die Cartilagines late¬ 
rales sind noch schwächer angedeutet. 
Darm. Hypophysis: Der Hypophysengang findet sich auf 
110 p Länge. Er ist im Mittel 150 p breit und 50 p dick. Auf 
dem 6. Schnitt berührt der Gang die Hirnhypophyse und geht 
in das flache, stark verbreiterte Säckchen über. Dies ist bis 450 p 
breit und 50 p dick. 160 p weiter caudal teilt es sich in die 
beiden Endschläuche, die sich noch 200 p weit, rechts und links 
von der Hypophysis cerebri ausdehnen. An der Grenze zwischen 
dem Säckchen und den Endästen beginnen auf der Lateralseite 
die Drüsenschläuche sich zu bilden. 
Visceralspalten: 1. Visceralspalte siehe Gehör. 
Die 2. Schlundtasche bildet ein schmales langes Säckchen, 
das weit von der Oberfläche entfernt dicht am Glossopharyngeus 
Rov. Museo La Plata — T. XXI. 
20
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.