Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Entwicklung der Mulita. La Embriologia de la Mulita (Tatusia hybrida Desm.)
Person:
Fernandez, Miguel
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit38206/251/
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ventral um. Bis dahin verläuft sie ganz in der dicken ventralen 
Bauchwand des Embryo, wobei sie latero-dorsal von den Arteriae 
umbilicales begleitet wird. Weder die entodermale Allantois noch 
die Arterien wölben sich ins Cölom vor. 
DieLeber beginnt auf der rechten Seite beim 3. Ursegment; 
links 225 p weiter caudal. Sie endet mit dem 11. Ursegment und 
findet sich im Ganzen auf 1,5 mm Länge. Der Ventrallappen 
lfegt auf den ersten 1,25 mm. Er wird auf den cranialsten 
Schnitten sehr stark durch das Herz eingebuchtet. Die beiden 
Dorsallappen beginnen 375 p nach dem Ventrallappen. Der 
rechte ist 1050 p, der linke 1170 p lang. Die Lappen sind durch 
tiefe Furchen deutlich geschieden. 
Gallenblase und ventrale Pankreasanlage. Beide 
Anlagen sind solid und bestehen aus einem äußern Cylinder - 
epithel und einer innern alles ausfüllenden Zellmasse. Sie hängen 
nur auf einem Schnitt an der Abgangsstelle vom Duodenum 
miteinander zusammen. Diese liegt beim 10. Ursegment. 
In der Gallenblasenanlage läßt sich die Blase scharf vom 
Ausführungsgang unterscheiden. Jene ist bimförmig und bis zur 
Mündung in den Gang etwa 250 p lang. Ihr Querdurchmesser 
beträgt 120 p. Sie liegt in der Medianebene, und der Abstand 
ihres ventralsten Punktes vom Duodenum beträgt fast 450 p. 
Der Ausführungsgang springt links und oral stark buckelig (bis 
75 p) vor (Pest des linken ventralen Pankreas). 
Das ventrale Pankreas tritt von der Caudalseite an den 
Ausführungsgang heran, der sich caudo-ventral und nach rechts 
wendet. Bei seiner Vereinigung mit dem Gang ist es 50 p dick. 
Nach einem Verlauf von 100 p schwillt es bis 135 p Durchmesser 
an. Es wird im Ganzen auf 210 p Länge getroffen und liegt 
ventral von der Vena porta. 
Das dorsale Pankreas mündet 105 p caudal vom ven¬ 
tralen, etwas rechts von der Dorsalseite in den Darm. Wie bei 
121 besteht es aus zwei soliden Lappen, die in einen gemeinsamen, 
ebenfalls soliden kurzen und an der Mündung 70 p dicken Aus¬ 
führungsgang übergehen. Der ursprünglich linke Lappen liegt 
dorsal, ist 150 p lang und 120 p dick; er findet sich auf 180 p 
Länge. Der ursprünglich rechte Lappen biegt auf der rechten 
Seite des Darmes ventralwärts um und reicht bis an die Dorsal¬ 
seite der Vena porta. Er findet sich auf 10 Schnitten (150 p), 
ist 180 p lang und 120 p dick. 
Die Chorda zeigt dieselbe Structur wie bei 124, die Scheide 
ist 5—7 p dick, die Chorda inch Scheide etwa 40 p. 
Wirbelanlagen. Die Anlagen der Wirbelkörper und Bogen 
Rev. lUuseo La Plata — T. XXI. 
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