Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Entwicklung der Mulita. La Embriologia de la Mulita (Tatusia hybrida Desm.)
Person:
Fernandez, Miguel
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit38206/218/
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Truncus, d. h. 350 p ehe sich die 4. Arterienbogen ablösen, ver¬ 
schwinden die Wülste. Vor der Teilung hat das Truncuslumen 
120 p Durchmesser. 
A r t e r i e n. Ein 6. Aortenbogen fehlt. Der 5. ist dünn, 20—30 g 
im Durchmesser; er zieht caudal vom postbranchialen Körper. 
Der 4. ist der weitaus stärkste (im Mittel 90 g dick). Der 3. 
(Carotisbogen) ist ebenfalls relativ stark (im Mittel 60 p). Mit 
ihm endet der Truncus, ohne daß craniale Fortsetzungen (An¬ 
lagen einer Carotis externa) vorhanden wären. Der 2. Bogen 
ist ein im Mittel 30—40 g dickes Gefäß, das nur mit der dorsalen 
Aorta (Carotis interna) in Verbindung steht. In den Unterkiefer- 
bogen geht nur eine feine Fortsetzung des 2. Bogens, die bald 
endet. — Die Aortenwurzeln vereinigen sich zur unpaaren Aorta 
in der Höhe des 10. Ursegments; grade vor der Vereinigung 
ist die linke 150, die rechte 110 g dick. Die unpaare Aorta hat 
im Mittel 200 g Durchmesser. Sie teilt sich nach 2,6 mm ihres 
Verlaufs (etwa 25. Ursegment) in die Iliacae. Ob einzelne aus der 
mittleren Aorte tretende kleine Gefäße noch Arteriae vitellinae 
sind oder ob sie nur in die Darmwand gehen, ist zweifelhaft. 
Venen. Eine einheitliche Vena vitellina von nur 40 p Durch¬ 
messer tritt auf der Cranialseite des sehr reducierten Darmnabels 
in den Embryo (Textfig. 76, pag. 211) [14. Ursegment], worauf sie im 
ventralen Mesenterium 450 p cranial verläuft, um dann in der 
Medianenebene von der Dorsalseite in die grade hier zusammen¬ 
geflossenen Umbilicales zu münden (11. Ursegment), 3—4 
Schnitte, ehe sich diese in die Leber öffnen. Die Vena vitellina 
ist bereits sehr stark reduciert; sie liegt nur auf der Ventralseite 
des Darmes und umzieht ihn nicht spiralig. 
Das Darmblut bildet in der meist über 70 p dicken Meso¬ 
dermwand des Darmes ein ziemlich reich entwickeltes Lücken¬ 
system (Textfig. 73—76), das sich etwa vom 15. Ursegment 
cranialwärts immer mehr auf der Dorsalseite des Darmes an¬ 
häuft. Es wendet sich darauf an der rechten Darmseite ventral, 
um (11. Ursegment) in eine breite, kurze Vena hepatica advehens 
dextra zu münden (siehe Textfig. 77), die von der Umbilicalis 
grade bei ihrem Eintritt in die Leber abgeht und in die rechte 
Leberseite übergeht. Sie ist zwischen der Mündung der Porta 
und dem Ductus Arantii fast 150 p weit. Das noch nicht eine 
einheitliche Vene bildende Lacunensystem des Darmes bildet die 
Anlage der Vena porta. Ihre Mündung trennt bereits das rechte 
dorsale vom ventralen Pankreas. 
Venae umbilicales (vergl. Textfig. 72—77): Im Gegen¬ 
satz zu den bisherigen Embryonen reicht der Abgang des Bauch-
        

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