Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Entwicklung der Mulita. La Embriologia de la Mulita (Tatusia hybrida Desm.)
Person:
Fernandez, Miguel
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit38206/178/
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das rechte kleiner. Bei clen Embryonen 5, 6, 7 fand ich keine. 
Bei E. 8 kommen solche Körperchen nur auf der rechten Seite 
vor, und zwar je eines hinter dem 3. und dem 4. Ur segment. 
Wie man sieht, finden sie sich hauptsächlich aber nicht aus¬ 
schließlich caudal vom 3. ürsegment. 
Auf dem Schnitt (Fig. 95 acc. s.) bilden die accessorischen 
Ursegmente kleine in seitlicher Richtung abgeplattete Bläschen, 
die den Ursegmenten ventral dicht anliegen. Ebenso wie bei 
diesen ist die äußere und die dorsale Wand ein Cylinderepithel 
von etwa 25—30 ju Höhe, während die innere Wand und die ventrale 
Ecke aus einer unregelmäßig gewucherten Zellmasse bestehen, die 
sich in Mesenchvm aufzulösen beginnt. Im Innern findet sich eine 
enge Höhle. Das ganze Aussehen der Bildungen, besonders das 
Verhalten der innern Wand macht den Eindruck, als ob es sich 
um rudimentäre, nicht weiter entwickelte Ursegmente handle, 
Die Masse für die beiden accessorischen Ursegmente des E. 8 
sind folgende: Des vorderen, (zwischen 3. und 4. ürsegment) 
Dicke in cranio-caudaler Richtung: 70—80 p; größter Dorso- 
ventraldurchmesser 180 p; größter Querdurchmesser 65 g. Des 
zweiten (zwischen 4. und 5. Ürsegment), Dicke In cranio-caudaler 
Richtung 70—80 p; größter Dorso-ventraldurchmesser 200 p; 
größter Querdurchmesser 60—70 p. Bei diesem ist die innere 
Höhle breiter als beim ersten, da die innere Wand weniger stark 
gewuchert scheint als bei jenem. — Für die Variation der Em¬ 
bryonen ist interessant, daß die Bläschen nur bei 5 derselben 
Vorkommen, während sie bei 3 nebeneinander liegenden fehlen: 
leider ist, wie oben bemerkt, über die Art der Abspaltung der 
Embryonen von der gemeinsamen Amnionhöhle nichts mehr zu 
erfahren. Bei keiner andern Keimblase wurden accessorische 
Ursegmente aufgefunden. 
Im Laufe der vorliegenden Untersuchungen, deren eines 
Hauptziel die Feststellung der Variabilität von Embryonen des¬ 
selben Eies, d. h. (vom Augenblick der Befruchtung an gerech¬ 
net) gleichaltriger Embryonen ist, machte sich mehr und mehr 
die Notwendigkeit geltend, die Unterschiede in der äußeren 
Form solcher Embryonen zahlenmäßig festzustellen, da man 
durch bloße Beschreibung niemals die oft recht kleinen Diffe 
renzen genügend verdeutlichen kann. Man bedarf hierzu eines 
Systems von Maßen, durch das es möglich wird, mindestens 
einen Überblick über die Größenverhältnisse und die äußere 
Form der Embryonen zu erlangen. Um auch Vergleiche zwi¬ 
schen den Embryonen verschieden alter Stadien anstellen zu
        

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