Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Studien über die Proteinbildung in reifenden Pflanzensamen
Person:
Schulze, E. E. Winterstein
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit37822/33/
464 
E. Schulze und E. Winterstein, 
getrocknet. So gelangten denn die Samenkörner in 6 aufein¬ 
anderfolgenden Entwicklungsstadien zur Untersuchung; das 
letzte dieser Stadien entsprach der «Gelbreife» der Körner. 
Für die Verteilung des Stickstoffs auf Protein und auf Nicht¬ 
protein wurden folgende Zahlen gefunden: 
Stickstoff 
im Protein 
im Nichtprotein 
I. 
66 «/» 
34°/o 
II. 
76 °/o 
24°/o 
III. 
00 
00 
© 
© 
12 °/o 
IV. 
8 5°/o 
15°/o 
V. 
85 °/o 
15°/o 
VI. 
90°/o 
10° jo 
Bemerkenswert ist, daß in den letzten 4 Entwicklungs¬ 
stadien das Verhältnis zwischen den auf Protein und auf Nicht¬ 
protein fallenden Stickstoffmengen nur geringe Veränderungen 
erfahren hat. 
Die Bestimmung der auf Protein und Nichtprotein fallen¬ 
den Stickstoffquantitäten geschah nach der von Stutzer an¬ 
gegebenen Methode. Doch hat Nedokutschajew später für 
diese Bestimmungen auch die von Laszcynski1) angegebene 
Methode benutzt. Dabei ergaben sich kleine Differenzen von 
den nach Stutzers Verfahren erhaltenen Zahlen; hinsichtlich 
dieser Differenzen verweisen wir auf die zitierte Abhandlung. 
Aus den Ergebnissen seiner Versuche berechnete Nedo¬ 
kutschajew auch noch die Stickstoffmengen, die im ersten 
und im letzten Entwicklungsstadium in einem Weizenkorn auf 
Protein und auf Nichtprotein fielen. Dabei erhielt er folgende 
Zahlen : 
Stickstoff 
im Protein im Nichtprotein 
I. 0,1743 mg 0,0892 mg 
VI. 0,9684 » 0,1091 » 
In einem Weizenkorn fand sich also im Stadium VI 
etwas mehr Nichtproteinstickstoff vor, wie im Stadium I. Diese 
Zahlen führen im Verein mit denjenigen der ersten Tabelle, 
nach welcher das Mengenverhältnis zwischen Proteinstickstoff 
*) Landwirtschaft!. Versuchsstationen, Bd. LVIII, S. 275.
        

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