Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Zur Kenntnis des Pepsin-Glutinpeptons
Person:
Siegfried, M. H. Schmitz
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit37809/21/
Zur Kenntnis des Pepsin-Glutinpep-lons. 
;ur, 
0.1058 g Substanz verloren bei'110° .0,0110 an Gewicht. H,() /: 10,00® 
0.0942 g der bei 110° bis zum konstanten Gewicht getrockneter Substanz 
gaben 0,1412 g GO,. 0.0458 g 11,0 und 0,0258 g CuO. 
Gefunden: C = 40,87%, H ^ 5.42® ,, Cu = 21,88°;,. 
Ans den Analysen wer ten und dem charakteristischen Ver¬ 
halten des Kupfersalzes, beim Trocknen violett zu werden, 
geht mit Sicherheit hervor, daß die isolierte Säure Prolin war 
Zweite Spaltung. Die Aufgabe dieses Versuches be¬ 
stand in erster Linie darin, die alkoholschwerlösliche Fraktion 
aus dem Filtrate der Carbaminofällung, welche bei, der ersten 
Spaltung verloren gegangen war, zu untersuchen. 
10,0886 g über Schwefelsäure getrockneten Peptons mit 
der Mischung von 80 ccm Wasser und 40 g konzentrierter 
Schwefelsäure 12 Stunden am Hiicktlußkühler' gekocht. auf 
25 ccm augefüllt. 
Je 2.5 ccm erfordern; aj 12,2 ccm. h. 12.:} ccm. im Mittel 12.25 ccm 
"WS-Gesamt-N, 
Der Rest der Lösung (245 ccm) auf 784 ccm mit Wasser 
verdünnt, mit Phosphorwolframsäure gefallt usw,, wie im ersten 
Spaltungsversuche. 
Abscheidung des Glykokolls und der Glutaminsäure 
mit Hilfe der Carbaminoreaktiön. 
Das aus dem 4 iltrate des Phosphorwolframsäureiiieder- 
schlages erhaltene Aminosäuregewicht in wenig Wasser gelöst, 
dazu 600 ccm gesättigtes Barytwasser, Eiskühlung, Phenolr 
phthalein, Kohlensäure, 80 g feingepulvertes Barythydrat ein¬ 
gerührt. Kohlensäure, Barytwasser bis zur stark alkalischen 
Reaktion, abgesaugt, mit halbgesättigtem Barytwasser gewaschen 
= Niederschlag I. In das Filtrat unter Eiskühlung 30 g Baryt-' 
hydrat verrührt, Kohlensäure, 15 g Barythydrat, Kohlensäure. 
Barythydrat bis stark alkalische Reaktion, abgesaugt, mit halb- 
gesättigtem eisgekühltem Barytwasser gewaschen = Nieder 
schlag II. Die vereinigten Niederschläge I und II mit Wasser 
unter Zusatz von Ammoniumcarbonat auf dem Wasserbade 
zersetzt, das Filtrat vom Baryumcarbonat eingedampft. Der 
völlig ammoniakfrei eingedampfte Rückstand in Wasser gelöst, 
auf 200 ccm aufgefüllt. 
5 ccm erfordern 17.3 ccm »/io-S.
        

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