Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Wahrnehmung der Schallrichtung mittelst der Bogengänge. Zum Theil nach Versuchen des Herrn Cand. der med. K. Schäfer [Offprint]
Person:
Preyer, William T.
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit37641/24/
606 
W. Preyer: 
vu für hu (1) 
vl für hol (1) ; 
vol „ hui (1); 
. • • l i-i vl (1), . . 
I „ hul( 1); 
Diese 63 Verwechslungen (darunter 37 Nullfälle) gehören also 
zu den seltensten, welche überhaupt Vorkommen. 
Die relative Frequenz der Schallrichtungsurtheile. 
Welche Schallrichtungen am häufigsten im Wahrnehmungsur- 
theil Vorkommen, ergibt die unterste Zeile der letzten TabelleIV(S.604). 
Sie enthält die 26 Einzelsummen der sämmtlichen 2080 Urtheile. 
Der Häufigkeit nach ordnen sie sich in folgende Reihen. 
Statt je 80 mal wurde geurtheilt 
1) 
r 
149 
mal 
l 
129 
mal 
2) 
or 
139 
» 
ol 
148 
W 
0 
120 ] 
mal 
3) 
hör 
111 
» 
hol 
121 
55 
ho 
145 
55 
4) 
hr 
127 
55 
hl 
129 
55 
h 
102 
55 
5) 
vor 
56 
55 
vol 
78 
n 
vo 
107 
55 
6) 
hur 
51 
55 
hui 
46 
55 
hu 
70 
55 
7) 
vr 
56 
5Î 
vl 
46 
55 
V 
59 
55 
8) 
ur 
21 
5? 
ul 
15 
55 
u 
31 
55 
9) 
vur 
10 
55 
vul 
8 
55 
vu 
6 
55 
720 
720 
640 
Von den 26 geprüften Schallrichtungen sind also r und l, 
o und h und deren Combinationen viel öfter in der Wahrnehmung 
des Menschen als v und u und deren Combinationen. 
Die eine Hälfte der 26 Kategorien bleibt unter der für jede 
geforderten Anzahl von 80 Urtheilen, die andere übersteigt sie, und 
zwar um je 22 bis 69 bei l, r, h, hl, hr, o, ol, or, ho, hol, hör und 
vo, während das Deficit bei u, ul, ur, vu, vul, vur, v, vl, vr, hu, 
hui, hur, vol und vor ebensoviel (im Ganzen 567) beträgt. 
Die Grösse der Fehler bezüglich ihrer Frequenz. 
Aus den obigen Gesetzmässigkeiten der Fehlervertheilung folgt 
schon rücksichtlich des Vorkommens der (S. 594) bereits zusammen¬ 
gestellten 12 verschiedenen Fehlergrössen, dass der grösste Fehler
        

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