Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Ueber die optische Inversion ebener Linearzeichnungen bei einäugiger Betrachtung [Offprint]
Person:
Loeb, Jacques
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit37639/12/
282 J. Loeb: Ueber die optische Inversion ebener Linearzeichnungen etc. 
Die Annäherung und Entfernung des Objektes bei binokularer 
Betrachtung begünstigt ebenfalls die Inversion. Abwechselndes 
Oeffnen des einen und Schliessen des andern Auges führt leicht 
zur Umstülpung. 
Bei allen Inversionen macht sich auch das Bestreben geltend, 
die Figur mit einer Seite auf der Ebene des Papiers ruhend oder 
an derselben fixirt zu sehen. Daraus erklären sich gewisse Lage¬ 
änderungen bei der Umstülpung. Das Bestreben, ruhende Gegen¬ 
stände als unterstützt aufzufassen, ist ebenfalls an einen elemen¬ 
taren physiologischen Vorgang geknüpft, der indessen hier nicht 
erörtert werden kann. Unerörtert lasse ich ferner den Umstand, 
dass bei allen Inversionen einer Ecke oder Kante die scheinbare 
Distanz zwischen Scheitel resp. Kante der hohlen und konvexen 
Form niemals einen gewissen relativ kleinen Betrag überschreitet.
        

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