Bauhaus-Universität Weimar

94 D. Ackermann, Ein Fäulnisversuch mit lysinfreiem Eiweiß. 
säure rein darzustellen ; das Goldsalz derselben hielt nämlich 
geringe Mengen Tetramethylendiaminaurat beharrlich fest. Zwar 
brachte ich den Goldwert der Verbindung, die nach der ersten 
Reinigung statt der gewünschten 43,1°/» Au 44,8 % Au gab, 
durch erneutes Umkrystallisieren auf 44,3°/o,als ich aber dann 
nochmals umkrystallisierte, reichte die Menge zu einer weiteren 
Analyse nicht aus. Ich stehe aber besonders auch auf Grund 
der Tatsache, daß das Salz schon unter 100° schmolz und 
ferner einmal nach Impfen mit einem Krystall von reinem 
Ö-Aininovaleriansäureaurat aus seiner Lösung auskrystallisierte, 
nicht an, zu behaupten, daß ich auch diesen zweiten Abkömm¬ 
ling des Arginins diesmal wiedergefunden habe. 
So hatten sich also bei der Fäulnis des lysinfreien Eiwei߬ 
körpers Gliadin wohl die vom Arginin stammenden Basen Tetra¬ 
methylendiamin und b-Aminovaleriansäure gebildet, nicht aber 
das Pentamethylendiamin, welches eben ohne Lysin nicht ent¬ 
stehen kann.
        

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