Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Über den Gehalt des Kaninchenserums an peptolytischen Fermenten unter verschiedenen Bedingungen. II. Mitteilung
Person:
Abderhalden, Emil Wolfgang Weichardt
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit37470/9/
128 Abderhalden und Weichardt, Über Kaninchenserum. II. 
Anaphylaxie versuch. 
Am 25. VI. je 1 Kaninchen und je 1 Meerschweinchen 
mit d-Alanin (0,1 g) 
> 1-Alanin (0,1 g) 
» Pepton aus Seide (0,1 g) 
Glykokoll (0,1 g). Die Glykokolltiere 
erhielten nochmals 0,1 g Glykokoll am 2. VII. 
Sensibilisierung 
subcutan 
injiziert 
Toxinversuch. 
Am 20. VII. erhielten alle Tiere intravenös 2 ccm Pferde¬ 
serum. Sie zeigten keine Symptome von Anaphylaxie und waren 
am nächsten Tage alle munter. 
Ein mit Eiereiweiß öfter immunisiertes Kaninchen (vgl. 
oben) erhielt 15 Tage nach der letzten Injektion 2 ccm Eier¬ 
eiweiß intravenös. Es zeigt nach der Injektion heftige Anaphy¬ 
laxiesymptome. Am nächsten Tage wird es tot aufgefunden. 
Ein mit Eiereiweiß in gleicher Weise vorbehandeltes 
zweites Kaninchen erhielt im Toxinversuch 2 ccm Pferdeserum 
intravenös. Es bleibt munter und zeigt keinerlei Anaphylaxie¬ 
symptome.
        

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