Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Untersuchungen über die Absorptionserscheinungen des Hämatoporphyrins und Mesoporphyrins im Gitterspektrum
Person:
Schumm, O.
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit37425/32/
i ber Absorptionserseheinungen des lläm;ito: und Mesoporphyrins. 29 
3. F rische alkalische Lösungen von Hämatoporphyrinchlor- 
hydrat mit beträchtlichem Überschuß an Alkali (Soda, Kalium¬ 
hydroxyd) geben 4 Absorptionsstreifen, deren Ort durch okulare 
Messung mit dem Gitterspeklrometer zu etwa pp 619,5* 697, 
542, 507 bestimmt wurde. 
F>ie spektrogrammetrische Bestimmung ergab für : 
II 
566,5 
III. IV 
0,5°/o krystallisierte Soda ent- I 
haltende Lösungen ... 
0,1 °/o Kaliumhydroxyd enthal¬ 
tende Lösungen. . . 618,5 560,8540,5 604,5 
Die frischen unveränderten, alkalischen Lösungen Von 
Häraatoporphyrinchlorhydrat lassen den von Lewin, Miethe 
und Stenger angegebenen fünften Streifen (im Blau) stets 
vermissen. Dieser Streifen trat dagegen allmählicih bei Kalium¬ 
hydroxyd enthaltenden Lösungen auf, die einige Zeit dem Lichte 
der Nernst-Lampe ausgesetzt waren- und liegt auf pp 46L 
Frische alkalische Lösungen von Hämatopnrphyrinchlor- 
liydrat mit beträchtlichem Gehalt ah freiem Alkali (Soda, 
Kaliumhydroxyd) lieferten im Violett keinen Absoi^tionsstteifén, 
sondern nur einseitige Absorption und unterscheiden sich hier¬ 
durch scharf von den HGl-haltigen Lösungen 
4. Kaliumhydroxydhaltige Lösungen von Mesoporphyrin- 
ehlorhydrat liefern einen einfachen oder zwei en£ benachbarte 
Streifen im Rot (okular gemessen: ca. 629,5bezw. 029,5 und 617, 
spektrogrammetriseh bestimmt: 627,5 bis 628,7 bezw. 627,5 
bis 028,7 Und 617 bis 617,6), einen zarten schihalen Streifen 
auf ca, 601, sowie drei weitere Streifen oder entsprechende 
Gruppen von Streifen im Anfang und der Mitte des Grün und 
auf der Grenze von Grün /Blau, deren Anordnung, Üdrm und 
I ntensitätsverhältnis je nach dem Gehalt der Lösung an Kalium¬ 
hydroxyd und ihrer Behandlung (Lufteinwirkung) wechseln. 
Lösungen mit stärkerem KOH-Gehalt (z. B. in n/4-Kalilauge) 
geben im Rot nur einen einfachen Streifen auf etwa 629,5, 
Sodahaltige Lösungen gaben im wesentlichen dasselbe 
Absorptionsbild wie schwach KOH-haltige Lösungen. 
^ Frische alkalische Mesoporphyrinlösungen ließen den von 
Lewin, Miethe und Stenge* angegebenen starken Absorptions-
        

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