Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Bericht über die Leistungen der Naturgeschichte der Säugethiere während des Jahres 1846
Person:
Wagner, Andr.
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit37414/40/
40 Andr. Wagner: Bericht über die Leistungen in der 
3. L. Electr a * (Schädel); 4. L. Asia* (Schädel); 5. L. acutus (D. 
Eschrichtii). — II. Delphinapterus Peronii. — 111. Delphinus. 
«) Kopf kurz geschnabelt, Nase des Schädels massig; vor der Zahn¬ 
linie ein längliches Dreieck, Gaumen flach. f) Schnabel kaum vor¬ 
springend, Nase sehr gedrückt, kaum länger als die Hirnhöhle (Ce~ 
phalorhynchus): 1. D. Heavisidii, 2. D. obscur us, 3. D. compressé 
caiula. — ff) Schnabel kurz, Nase des Schädels dick, konisch, oben 
convex, halb so lang als der Kopf (Tursio): 4. D. Tursio, 5. D. Abu- 
salam, 6. D. Eurynome* (Schädel), 7. D. Metis* (Schädel), 8. D. 
Cymodoce* (Schädel), 9. D. Doris* (Schädel), 10. D. frenatus. — 
ß) Kopf lang geschnabelt, Nase schlank, ziemlich niedergedrückt, zu¬ 
mal vorn, viel länger als der Kopf (Delphinus).- 11. D. 'Metis*1 (Schä¬ 
del; derselbe Name ist übrigens schon von Gray an No. 7. vergeben 
worden), 12. D. Styx* (Schädel), 13. D. Euphrosyne* (Schädel), 14. 
D. Delphis, 15. D. Janira* (Schädel), 16. D. Novae Zeelandiae, 17. 
D. Sao* (Schädel), 18. D. Forsteri*, 19. D. coeruleo - albus, 20. D 
longirostris, 21. D. microps* (Schädel). 
IV. Steno Gray: 1. rostratus, 2. St. malayajius, 3. St.fron- 
tatus, 4. AŸ. compressus* (Schädel), 5. attenuatus* (Schädel), 
6. «SV. fusais* (Fötus). 
D. Platanistina g-angelica. 
E. Jniana. I. Inia (Zähne gerunzelt, die hintern mit Ansatz 
an der Innenseite: 1. i. Geoffroyi (/. boliviensis), 2. Inia canadensis 
(Delph. canadensis Desm.). 
II. P ont oporia Gray (Zähne cylindrisch, konisch, spitz ge¬ 
krümmt): 1. P. Blainvillei (D. Blainvillei F rem.). 
So sind denn unter den Delphinen von Gray eine Menge neuer 
Arten vorgeführt, freilich meist nur nach Schädeln, zu denen die 
Thiere unbekannt sind und über deren Abänderungsgrenzen ebenfalls 
nichts bekannt ist. 
Esch rieht hat mit der Publikation seiner Untersuchun¬ 
gen über die Walle begonnen (Det K. Danske Videnk. Selsk. 
naturvidensk. og math. AfhandL XI, Kjöbenh. 1845. p. 129 — 
378 tab. 1 — 8). 
Ueber diese reichhaltige Arbeit kann hier nur eine kurze Ueber- 
sicht gegeben -werden. Die lste Abhandlung enthält: „Bemerkungen 
über den frühem und gegenwärtigen Stand der Cetologie.S. 129. 
Nach Kapt. Hobböl kommen Wallfische (B. Mysticetus) an der West¬ 
küste Grönlands nicht südlicher als 65° herab; nur ein Paarmal ist 
ein einzelnes Junges etwas südlicher gezogen, nämlich unter 64° 
(Godthoob). — Schneider theilte dem Verf. (S. 151) die Zeichnung 
eines an Kamtschatka gefangenen Wallfisches mit, der von Scoresby’s 
Zeichnung des grönländischen Walles darin abweicht, dass der Leib 
hinter der Brustfinne stärker ist, der hintere Rand einen mehr ab¬ 
gerundeten Winkel hat, der vordere Rand mehr gerade, die Schwanz-
        

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