Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Zweiter Theil: Nachträge zur Physiologie der Blutgase und des respiratorischen Gaswechsels
Person:
Zuntz, Nathan
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit37389/4/
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Zuetz, Nachträge. 
Pettenkofee und Voit nicht entkräftet werde; sie berufen sich namentlich 
auf Controlversuche mit Verbrennung von Alkohol. 
Haxs Leo (Pelügeks Laboratorium) fand die Ausscheidung von A durch 
die Lungen bei Kaninchen äusserst gering, und um so geringer, je sorgfäl¬ 
tiger jeder Möglichkeit einer Diffusion von Stickstoff aus der Atmosphäre 
vorgebeugt war. Als schliesslich das Versuchsthier ganz in warmes Wasser 
versenkt wurde, fand man nur noch 0,34—0,54 mgr Stickstoff pr. Kilo und 
Stunde d. h. etwa */i2 von dem, was Seegen und Nowak gefunden. Selbst 
diesen kleinen Werth betrachtet aber Leo als noch zu hoch. 
Zu S. 142. L. Lewix hat in 5 Versuchen den Ctaswechsel eines schla¬ 
fenden Menschen mit dem PETTEXKOEEE’schen Apparate bestimmt. 
Die CO2 Ausscheidung betrug 0,34—0,36 gr pr. Kilo und Stunde. Der 
respiratorische Quotient wurde zwischen 0,65 und 0,83 gefunden. — Die Ver¬ 
suche bestätigen also den erheblichen Abfall des Gaswechsels im Schlafe. 
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