Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Studium über Chymosin- und Pepsinwirkung. I. Mitteilung. Die Gerinnungsgeschwindigkeit als Maß der Chymosinmenge
Person:
Hammarsten, Olaf
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit37373/1/
Studien über Chymosin- und Pepsinwirkung. 
I. Mitteilung. : 
Die Gerinnungegeschwindigkeit aie Mafl der Ohymoeinmenge. 
Von 
Olof Hammarsten. 
(Der Redaktion zugegangen am 15. Juni 1914.» 
In den letzten Jahren habe ich- meine Untersuchungen 
über Pepsin- und Chymosinwirkung fortgesetzt. Ich habe dabei 
meistens mit reinen Caseinlösungen gearbeitet und namentlich 
die Art und Menge der unter verschiedenen Verhältnissen, ins¬ 
besondere bei verschiedenem Säuregrade, entstehenden Produkte 
untersucht. Hierbei schien es mir von. ganz besonderem In¬ 
teresse zu sein, die fraglichen Produkte bei aufgehobener Paral¬ 
lelität der beiden Enzymwirkungen zu studieren, und ich habe 
dementsprechend wiederholt Lösungen von starker Pepsin- und 
schwacher Chymosinwirkung mit solchen, die umgekehrt starke 
Chymosin- und schwache Pepsinwirküng zeigten, verglichen. 
Nun kann man bekanntlich die Parallelität der beiden 
Enzymwirkungen leicht in verschiedener Weise auf heben; um 
aber den Grad der mangelnden Parallelität zu bestimmen, ist 
man auf der einen Seite auf die Pepsinproben und auf der an¬ 
deren auf die Milchgerinnungsprobe hingewiesen. Man kann 
also noch nicht die Versuche mit Milch gänzlich entbehren, 
und aus dem Grunde war ich wiederholt genötigt, Gerinnungs¬ 
versuche mit Milch auszuführen. Hierbei stieß ich indessen 
auf so unerwartete Verhältnisse bezüglich des sogenannten 
Zeitgesetzes, daß ich mich veranlaßt sah, meine Hauptunter¬ 
suchungen einige Zeit ruhen zu lassen, bis ich das sogenannte 
Zeitgesetz in einigen Hinsichten hatte :prüfen können. 
Hoppe-Seyler’s Zeitschrift f. physiol. Chemie. XCII. JJ
        

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