Bauhaus-Universität Weimar

Verlag von KARL J. TRÜBNER in Strafiburg. 
Soeben erschien: 
^riegsfage 
in Äonftanfinopel 
$on 
Sßityelm $elbmann 
Sudjfrfimutf bon $ßt). Stumm 
8°. VII, 171 Seiten. Jt 2.50. 
«... Das Ruch will nach der Vorbemerkung des Verfassers durch 
eine zusammenfassende Darstellung der Ereignisse und Stimmungen in 
Konstantinopel während des Krieges «die Schlachtberichte ergänzen, die 
Bedeutung der Entscheidungen im Felde beleuchten und die in Kon¬ 
stantinopel gefaßten Beschlüsse verständlich machen*. Der Verfasser 
hat sich nach seiner Erklärung bemüht, ohne Parteinahme und ohne Über¬ 
treibung kühl und schlicht wiederzugeben, was er selbst in der türkischen 
Hauptstadt gesehen und gehört hat. 
Die Disposition des Buches ergab sich zwingend aus dem Gang 
der Ereignisse. Das erste Kapitel, betitelt «Zwischen Frieden und Krieg*, 
schildert die Tage fieberhafter Spannung zwischen dem 1. Oktober, an 
dem die Nachricht von der Mobilisation der Balkanarmeen in Konstanti¬ 
nopel bekannt wurde und dem Ausbruch des Balkankrieges. Das zweite 
Kapitel trägt die Überschrift «Das Echo der Schlachten*. Das dritte 
schildert «Die Schrecken des Krieges». Es behandelt die trüben November- 
tago nach der Niederlage von Lüle-Burgas, die Tage der Volkserhitterung, 
der Massakerfui'cht und der Cholera. Ein weiteres Kapitel, das den Titel 
«Der Kanonendonner von Tschataldscha» führt, berichtet über die Vor¬ 
gänge während der Schlacht vom 17. und 18. November, die Landung 
der fremden Matrosen und die Ereignisse bis zum Beginn der Waffen¬ 
stillstandsverhandlungen. Es folgt die Schilderung der Zeit des Waffen¬ 
stillstandes, der Revolution des 23. Januar, deT neuen Feindseligkeiten 
bis zum Fall von Adrianopel und endlich der Friedensverhandlungen. 
Das Buch schließt aber mit dem Londoner Präliminarfrieden vom 30. Mai 
nicht ab. Seine letzten Seiten behandeln noch die weiteren Ereignisse 
bis zur Ermordung Mahmud Schefket Paschas und zur Kundgebung des 
neuen Kabinetts vom 23. Juni. 
Das hübsch ausgestattete Buch, das mit wohlgelungenen Vignetten 
des elsässischen Zeichners Ph. Kamm geschmückt ist, wird als bleibende 
Erinnerung an die ernste Kriegszeit willkommen sein.» 
Osmanischer Lloyd vom 14. Atig. 1913. 
U. Do Man; J.bnahi'rj, St.'Msbuifb - 423
        

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