Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Korrektur zur Arbeit: Über den physiologischen Proportionalitätsfaktor usw. von Dr. R. Stigler [, Zeitschr. f. Sinnesphysiol., 1910, Bd. 44, S. 62-80 u. 116-164]
Person:
Anonymous
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit36645/19/
80 
B. Stigler. 
binokularen gegenüber der monokularen Methode ergibt sich aus 
den in der beigefügten Tabelle (Tab. 1) innerhalb einzelner Ver¬ 
suchsreihen erhaltenen prozentuellen Fehlern. Diese wurden selbst¬ 
verständlich nach der Formel p — 100 ermittelt, wobei nuu 
u 
die als arithmetisches Mittel von 10 Angaben berechnete mittlere 
Blendenweite bei relativer Gleichheit der Helligkeiten, J das 
arithmetische Mittel aus den Differenzen der einzelnen Ein¬ 
stellungen und u bedeutet. 
I. Teil. 
Tabelle 1. 
Prozentueller Fehler bei der üblichen Pbotometriermetbode. 
Monokular 
Binokular 
Beobachter 
Linkes Auge 
Rechtes Auge 
2,17 
2,5 
1,49 
Stigler 
2,24 
00 
•N 
tH 
1,59 
Schiffner 
1,4 
2,3 
i,i 
Stigler 
An dieser Tabelle sieht man, dais der prozentuelle Feh¬ 
ler bei binokularer Photometrie in allen Fällen 
kleiner ist als bei monokularer. 
Die binokulare Photometrie ist also der monokularen unbe¬ 
dingt durch die bedeutend gröfsere binokulare Unterschieds¬ 
empfindlichkeit überlegen, abgesehen davon, dafs man beim 
binokularen Photometrieren viel weniger ermüdet als beim mono¬ 
kularen. Für das erstere sprechen überdies, wie ich später dar¬ 
tun werde, noch andere Gründe. 
(Schlufs folgt.)
        

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