Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
B. Birukoff's "Formel". Einige Worte über seine "kurze Bemerkung" in "Le Physiologiste Russe" Bd. III. No 48-60. S. 211
Person:
Statkewitsch, Paul
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit36615/3/
RENSEIGNEMENTS. 
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M. V e r y o r n’s Ergebnissen und seinen eignen, die, ich wiederhole es, unter 
gleichen Versuchsbedingungen erhalten wurden, nicht hinwies. 
Ueberali giebt B. Birukoff eine stereotype Beschreibung dessen, dass 
die Infusorien sich in den Teilen fortbewegen, wo die Abstände zwischen den 
Fig. 1. M. V e r w o r n’s Hauptversucli mit spitzen¬ 
förmigen Elektroden. Fortbewegung der Pafa- 
maecien in allen Stromcurven (M. Yerworn, 
Allg. Pliysiol., 4 Aufl. Fig. 236). 
+ PASMblKYAAPt- 
Fig. 3. Lagerung der Infusorien auf der Ober¬ 
fläche der kathodischen dreieckigen Elektroden, 
nach B. Birukoff (1. c. Fig. IX und Pflüg. 
Arch. Fig. 5). 
Fig. 2. B. Birukoffs Versuch mit dreiecki¬ 
gen Stanniolplatten. „Die Fortbewegung geschieht 
nur in jenen Teilen des Tropfens, avo die Ent¬ 
fernung zwischen den Elektroden am grössten ist“. 
Die Mittellinien sind ganz frei von Infusorien 
(Ber. d. Mosk. Phys. Inst, (russ.) Fig. VIII; noch 
deutlicher in Pflüg. Arch. Bd. 77. Fig. 4. S. 562). 
Fig. 4. Fortbewegung und Lagerung der Para- 
maecien unter denselben Bedingungen in mei¬ 
nen Versuchen. Die Infusorien beAvegen sich mi 
verschiedener Schnelligkeit in allen Stromcurven 
fort, wie bei Verwo r n (Fig. 1). Sie sammeln 
sich nicht nur an der Oberfläche der kathodischen 
Elektrode, sondern auch an den Ecken a und 
cu, wo der Strom nicht vorhanden ist; aus dem¬ 
selben Grunde bleiben einige Exemplare an den 
gegenüberliegenden Ecken und an den Rändern 
der Flüssigkeit über der anodischen Elektrode. 
Elektroden am grössten sind. Das ist die wichtigste, hauptsächlichste Thatsache, 
von der B. Birukoff ausgeht und auf die er seine kataphorische Er¬ 
klärung der Galvanotasis, d. h. alle seine Arbeiten über die Galvanotaxis,
        

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