Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Physiologie der Brunner'schen Abteilung des Duodenum beim Hunde. Inaug.- Diss. (Aus dem physiologischen Laboratorium des Prof. I. Pawlow am Institut für experimentelle Medicin). St.- Petersburg. 1902
Person:
Ponomareff, S.
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit36587/1/
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BIBLIO GK APHI E. 
hauptsächlich aus Calciumphosphat in coagulirtem Zustande besteht. Die zu¬ 
weilen gelingenden Eiweissreactionen hängen von mechanisch mitgerissenen Ei¬ 
weissspuren ab; wird die Gallerte gut gewaschen, in Essigsäure gelöst, irgend 
welche ungelöste Reste abfiltrirt, darauf mit Natronlauge wiederum gefällt und 
die Procedur mehrmals wiederholt, so gelangt man zu vollständig reinem 
Calciumphosphat. 
Dubrowin, F, Ueber den Glykokollgehalt in verschiedenen Eiweisssubstan¬ 
zen. Inaug.-Diss. Aus dem Laboratorium für physiologische Chemie 
von Prof. A. Danilewskij. St.-Petersburg. 1902. 
Vf. spaltete eine Reihe von Eiweisssubstanzen vermittelst 20 °/0 H.,SO, 
im Papin’schen Kessel im Laufe von 8 Stunden bei 140° und bestimmte dar¬ 
auf nach der Methode von Baum den Glykokollgehalt der durch Verdampfung; 
eingedickten Flüssigkeit. Vf. fand im pflanzlichen Eiweiss keine Glykokollgruppe. 
Eine grosse Glykokollmenge enthalten dagegen die Proteide der Binde- und 
Gerüstsubstanzen. Collagen, Ossein, Chondin und Elastin sind miteinander nahe 
verwandt, soweit sich dies auf Gruud des Glykokollgehalts in den Spaltungs- 
producten beurtheilen lässt. Die Eiweisssubstanz der Augenlinse ergiebt 4,5% 
Tyrosin und 0,7% Glykokoll. In den Spaltungsproducten des Myosins fand Vf. 
kein Glykokoll. 
Astwatzaturoff, M. Ueber die negative und die positive Schwankung des 
Nervenstromes. (Aus dem physiologischen Laboratorium von Wwe- 
denskij; an der Universität St.-Petersburg). Arbeiten der Kaiserlichen 
St.-Petersburger Naturforschergesellschaft. Bd. XXXIII. Lief. 1, 
In Uebereinstimmung mit früheren Autoren findet Vf., dass die positive 
Schwankung des Nervenstromes immer in späteren Stadien des Versuches zu 
beobachten ist. Die Art des Reizes hat sich als maassgebend erwiesen, denn 
es giebt Stadien, in welchen schwache, resp. weniger frequente Reize bereits 
positive Schwankung erzeugen, während starke, resp. frequente noch die ne¬ 
gative Schwankung hervorrufen. Im Zusammenhang hiermit bespricht der Vf. 
auch den Fall, wo ein und derselbe Reiz einmal oben am Nervenquerschnitt 
applicirt negative Schwankung, etwas weiter unten dagegen—positive Schwan¬ 
kung bewirkt; der Unterschied wird auf Grund der grösseren Reizbarkeit des 
Querschnittes erklärt. Weiter wurden drei Versuchsreihen angestellt: 1) eine 
Elektrode am Querschnitt, die andere am Längsschnitt, 3—4 mm. entfernt, 
2) eine Elektrode am Querschnitt, die andere am Längsschnitt, 7—8 mm. 
entfernt und 3) beide Elektroden am Längsschnitt an den angegebenen Stel¬ 
len. In den Versuchsreihen 1 und 2, namentlich in 1 ist eine stetige Ver¬ 
minderung des Ruhestromes zu constatiren, in Versuchsreihe 3 nimmt dagegen 
der Ruhestrom mit der Zeit zu. In bestimmten Stadien erscheint die positive 
Schwankung in allen 3 Combinationen, es liess sich aber keine Gesetzmässig¬ 
keit im Auftreten derselben feststellen. 
Ponomareff, S. Die Physiologie der Brunner'schen Abteilung des Duode¬ 
num beim Hunde. Inaug.-Diss. (Aus dem physiologischen Laborato-
        

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