Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Ueber die Gehirncentren der Peniserection und des Samenergusses. Inaug.- Diss. Aus dem Laboratorium der Klinik für Nerven und Geisteskranke von Prof. W. Bechterew. St.- Petersburg. 1902
Person:
Pussep, L.
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit36581/1/
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BIBLIOGRAPHIE. 
ling beruht auf dem Widerstande seitens eines ganz besonderen, mit der Zeit 
vergänglichen Organes in der Wange, des sogenanten Saugpolsters. 
Kladnitzkj, N. Ueber den Eintritt der Galle ins Duodenum. Iijaug.-Diss. 
St.-Petersburg. 1902. 
Yerf. experimentirte an im Pawlow’schen Laboratorium operirten Hunden, 
bei welchen der ductus choledochus mit der Papilla und den angrenzenden 
Teilen der Duodenalschleimhaut in die Bauchwunde eingenäht war; bei gün¬ 
stigem und dauerhaftem Erfolge der Operation wurde noch eine Magenfistelope¬ 
ration hinzugefügt. Es wurden verschiedene Nahrungsmittel auf natürlichem 
Wege oder durch die Magenfistel eingeführt und die darauf sich anschliessende 
Gallenausscheidung durch den ductus choledochus studirt. Vf. bestätigt zu¬ 
nächst den Bruno’schen Satz (99, 205, 218), dass bei Abwesenheit von Spei¬ 
sen im Magen der Eintritt von Galle in den Darm niemals beobachtet wird. 
Die Zeit zwischen Nahrungsaufnahme und Erscheinen des ersten Gallentropfens 
ist verschieden, je nach dem Nahrungsmittel (für Milch—20 Min., Fleisch— 
36 Min., Brod—47 Min.); in dieser latenten Periode ist es zweckmässig zu 
unterscheiden: 1) die Zeit bis zum Durchtritt der Nahrung aus dem Magen 
und 2) die Zeit nach diesem Momente,—der letzte Theil der latenten Periode 
ist die eigentliche Reflexzeit (sie dauert für Milch—5 Min., Fleisch—21 Min. 
und Brod — 19 Min.). Die Quantität und Schnelligkeit der Ausscheidung 
der Galle ist verschieden, je nach der Art der aufgenommenen Nahrung: bei 
Milch ist die anfängliche Schnelligkeit am Ende der ersten Stunde vermin¬ 
dert und erreicht in der dritten Stunde ihr Maximum, um dann allmälig zu 
sinken; bei Fleisch: das Maximum in der 1-en und 2-en Stunde, dann eine 
etwas steilere Senkung; bei Brod—eine protrohirte, ziemlich gleichmässige ge¬ 
ringe Ausscheidung. Die Quantitäten der ausgeschiedenen Galle sind propor¬ 
tional den Stickstoffäquivalenten der Nahrungsmittel. Der Gang der Gallen¬ 
ausscheidung, verglichen mit den Curven der Pancreassecretion nach den 
Versuchen von Walter, ergiebt eine vollständige Ueb er einstimm ung in Fällen, 
wo das Tier mit Milch oder Fleisch gefüttert wird; nach Fütterung mit 
Brod ist keine Uebereinstimmung vorhanden. Der Uebertritt der Galle in den 
Darm wird durch 1) Fette und 2) Producte der EiweissVerdauung im Magen 
eingeleitet. 
Postojeff, I. Die Leberresection und der Einfluss derselben auf den Gas¬ 
wechsel bei Tieren. Russkij Wratsch. 1902. Vs 40. 
Vf. resecirte bei Hunden Leberstücke bis etwa 19% des Lebergewich¬ 
tes und liess dann die Hunde mehrere Monate am Leben. Der respiratorische 
Gaswechsel wurde vermittelst des Paschutin’schen Apparates untersucht. Nach 
Excision grosser Stücke sind die ausgeschiedenen C02- und die H,0-Mengen, 
sowie die aufgenommene 02-Menge kleiner, nach Excision kleiner Leber¬ 
stücke grösser als in der Norm. 
Pussep, L. Uêber die Gehirncentren der Peniserection und des Samener¬ 
gusses, lnaug.-Diss. Aus dem Laboratorium der Klinik für Nerven- 
und Geisteskranke von Prof. W. Bechterew. St.-Petersburg. 1902.
        

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