Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Arbeit der Magendrüsen bei verschiedenen Arten fetter Speisen. (Aus der physiologischen Abtheilung des Kaiserlichen Instituts für experimentelle Medicin). Inaug.- Diss. St.- Petersburg. 1900. p. 55. Russisch
Person:
Wirschubskij, A. M.
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit36568/1/
BIBLIOGRAPHIE. 
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IST-menge im Harne und in den Faces, sowie den Zuckergehalt' des Harnes 
und fand in dem letzteren immer einen Zuckerüberschuss im Vergleich zu der 
Zuckermenge, die man durch Bildung 1) aus circulirendem oder Organ-Eiweiss 
und 2) aus den mit der Nahrung eingeführten Kohlenhydraten erwarten konnte. 
Vf. glaubt, dass der Zucker Überschuss aus den Fetten stammt. 
Schepsky, N. W. Der Gang der Stickstoffausscheidung durch den Harn 
bei Aufnahme verschiedener Sorten von Nahrung, (Aus der physio¬ 
logischen Abteilung des Kaiserlichen Instituts für experimentelle * 
Medicin). Inaug.-Diss. St.-Petersburg. 1900. p. 38. Russisch. , 
Um zu entscheiden, ob die in den ersten Stunden nach der Nahrungsauf¬ 
nahme auftretende Zunahme des N-gehaltes des Harnes von der allgemeinen 
N-Metainorphose des Gesammtorganismus, oder von der Metamorphose 
des Gesammtorganismus, oder blos von der Metamorphose speciell der Ver¬ 
dauungsorgane, die dabei zur Thäligkeit angeregt werden, abhängen, stellte 
Vf. eine Reihe von Versuchen an einer Hündin mit Harnblasenfistel und am 
Menschen (an sich selbst) an. Führt man eine gleiche Menge N in Gestalt von 
Milch, Brod oder Fleisch ein, so sieht man in allen Fällen in den ersten Stunden 
eine Zunahme des N im stündlich gesammelten und nach Kjeldahl untersuchten 
Harnes. Die Curve der Stickstoffausscheidung ist aber verschieden je nach 
dem verfütterten Nahrungsmittel und geht parallel mit der Curve der Secre- 
tionstliätigkeit für jedes Nahrungsmittel (derartige Curven sind durch frühere 
Arbeiten des Pawlow’schen Laboratoriums bestimmt): die Steigerung der 
N-Ausscheidung der ersten Stunden ist somit der Ausdruck der Metamor¬ 
phose der Verdauungsdrüsen. 
Wirschubskij, A. M. Oie Arbeit der SVIagendrüscn bei verschiedenen Arten 
fetter Speisen. (Aus der physiologischen Abtheilung des Kaiserlichen 
Instituts für experimentelle Medicin).—Inaug.-Diss. St.-Petersburg. 
1900. p. 55. Russisch. 
Verf. constatirte auf Grund einer Reihe von Versuchen an zwei Hunden, 
bei denen die Operation des isolirten Magens nach Haidenhain-Pawlow ausge- 
lührt war, dass zu irgend eine Speise hmzugefüge Fette bedingungslos eine 
starke Verlangsamung der Magenverdauung bewirken. Die Menge des abgesonder¬ 
ten Magensaftes hängt von der Art der Speise ab, mit welcher das Fett gemischt 
ist: bei Darreichung eiweisshaltiger Nahrung -+- Fett bemerkt man zunächst 
eine Unterdrückung der Absonderung und darauf in späteren Stunden eine 
Verstärkung, während nach kohlenhydratischer Nahrung -t- Fett die Absonderung 
des Magensaftes sich nur auf kleinen Zahlen hält. Die ausgesprochene Depres¬ 
sion der Magensaftabsonderung im letzten Falle hat, nach Verf., therapeutische 
Bedeutung: Verf. empfiehlt bei Hyperaciditas Kohlenhydrate mit Fett. 
Borowikoff, 1. W. Die Bedeutung der Hinterstränge des Rückenmarks 
für die Leitung des Muskelgefühls. Inaug.-Diss. St.-Petersburg. 1900. 
p. 157. Russisch. 
Verfasser constatirt an Hunden, denen er die Hinterstränge des Rücken¬ 
marks durchschnitten liât, den Verlust des Muskelgefühls; so operirte Hunde 
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