Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Zur Frage nach der Einwirkung sensitiver Reize auf die Muskelarbeit des Menschen
Person:
Setschenow, I.
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit36553/2/
ZUR FRAGE NACH DER EINWIRKUNG SENSITIVER REIZE ETC. 
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bestimmten viel kleineren Muskelgruppe möglich, welche einer stundenlang dauern¬ 
den und ebenso regelmässigen Arbeit wie die des Athmens (oder des Gehens), 
zudem bei verschiedenen Belastungen, fähig wäre und noch eine directe gra¬ 
phische Aufzeichnung ihrer Leistungen gestatten würde. 
Als die geeignetesten Nachhmungsobjecte der Athembewegungen haben 
.sich die Sägebewegungen des Armes in sitzender Lage des Körpers erwiesen, 
weil sie dem Rytlimus nach den Athembewegungen sehr nahe stehen und 
allen übrigen oben aufgezählten Bedingungen genügen. 
Erst muss die benutzte graphische Methode beschrieben werden. 
2. In den beistehenden schematischen Zeichnungen sind alle wesentlichen 
Theile des Apparates angegeben. Die obere Platte ac (Fig. 1) des an einen 
Fig. 1 (obere) u. 2 (untere). 
schweren Tisch angeschraubten Gestelles (abcd) trägt nebst zwei Rails (ef) einen 
länglichen Ausschnitt in der Mitte für den Führungsstift der zwischen den 
Rails hin- und zurückrollenden rinnenförmigen Plattform gli, auf welcher der 
Unterarm des arbeitenden Armes ruht. Durch diese Einrichtung wird die un¬ 
veränderliche Richtung der Bewegungen, resp. die unveränderliche Wirkung 
einer und derselben Muskelgruppe gesichert. Der an die Plattform angeschraubte 
Handgriff k geht in eine eiserne Stange kl mit dem darauf sitzenden hölzer¬ 
nen Querbälkchen l über, welches mit dem doppelten starken Bügel m die 
Arretirungsvorrichtung darstellt. Vermittelst der an l angebundenen, über die 
Rollen n und o gehenden Schnur pq werden die Bewegungen der Plattform, 
resp. die Bewegungen des Arms an das freie Ende des mit verschiedenen Ge¬ 
wichten zu belastenden Hebels (qsr) von 120 ctm. Länge übertragen. Dieser 
bewegt sich in verticaler Ebene und trägt seine Bewegungen in verkleiner- 
tem Maassstabe (Fig. 2) auf die berusste Glasplatte t von 40 ctm. Länge 
auf. Der Rahmen, worin letztere eingesetzt ist, sitzt auf eiuer zwischen
        

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