Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Ueber den Einfluss des Bussker Schwefelwassers, Brunnen No. 1, auf die Stikstoffassimilation und den Stikstoffumsatz bei gesunden Menschen. (Dissert. St.- Petersburg)
Person:
Bondarenko, M.
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit36501/1/
A X A L TSES 
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durch den Urin, d. h. bei der Enführung in den Organismus immer neuer 
Dosen scheiden sich immer grössere Mengen, wird mit der Einführung auf¬ 
gehört—immer geringere aus. Die Quecksilberausscheidung durch die Haut 
ist bedeutender, als man dachte. Die auf diesem Wege ausgeschiedene Queck¬ 
silbermenge hängt von der Quantität des abgesonderten Schweisses ab. Bei dem 
Fritionniren mit der grauen Mercurialsalbe tritt das Quecksilber in die Aus¬ 
führungskanäle der Hautdrüsen ein. von wo es durch den austretenden Schweiss 
wieder herausbefördert wird. Vermehrte Schweissabsonderung, deren es bedarf 
wenn man den Organismus von einem L eberfluss an Quecksilber befreien will, 
ist unerwünscht, wenn zu therapeutischen Zwecken eine genügende Menge 
Quecksilber in das Blut eingeführt werden soll, und wir wählen dazu die 
brictionenmethode, da bei dieser Einführungsart des Quecksilbers in den Olga* 
nismus die vermehrte Schweissabsonderung als neuer Factor in der Reihe der¬ 
jenigen Bedingungen erscheint, welche der Einführung des Quecksilbers in das 
Blut mittels Einreibung hinderlich entgegentreten. 
Bondarenko. M. lieber den Einfluss des Bussker Schwefelwassers, Brun¬ 
nen N° 1. auf die Stikstoffassimilation und den Stikstoffumsatz 
bei gesunden Menschen. 0 BninEin Bvcckoh ckpHofi bo^li ncToumiKa 
,Y 1 na ycBoenie ii oomLiil aaora y agopoBLixm mögen. (Dissert. 
St.-Petersb., 1898). 
Das Bussker Mineralwasser (Gouvernement Kieleo enthält etvas über 
1 Kochsalz und 2f/, Vol.—% Schwefelwasserstoff. Aus den Beobachtungen 
des Autors ist ersichtlich, dass die Assimilation des Stickstoffs und der Stick¬ 
et off Umsatz unter der Einwirkung des Bussker Wassers vermehrt sind. Des¬ 
halb hält er den Gebrauch desselben in den Fällen für nützlich, wo der Stick- 
stoffumsatz gefordert werden soll. 
Popoff. S. Vergleichende Versuche über die desinfecirende Wirkung rei¬ 
ner Sublimailösungen und Sublimatiösungen im Verein mit anderen 
desintecirenden Substanzen. CpaBHiuejitHHe oriura narL ge3ini(}>e- 
mipyioinpwL ahncTBioMn pacTBopoßn micron cyae.MLi n pacTBopoicL 
en Bn cmLcii cm jpynnm ge3HH(f)en,upyromimu BengecTBaMii. (Dissert. 
Sf.-Petersb.. 1898). 
Der Verfasser ist auf Grund seiner L ntersuchungeii zu folgenden Schlüs¬ 
sen gelangt: die Beimengung von Milch-, W ein- und Salzsäure (0,"Jo"— lr/,0), 
Phenol (C 0 — 2 ' „). Chlornatrium y. °/0 zu einer Sublimatlösung l"/on 
erhöht deren desinfecirende Eigenschaften, leine Beigabe von 1%—2u/0 
Chlornatrium zur Sublimatlösung schwächt deren Wirkung auf die Milzbrand¬ 
sporen und Staphvlococcen, auf die Bacillen des Abdominaltyphus hingegen 
erhöht es die W irkung derselben. Eine Sublimatlösung ln/„0 verliert durch 
Hinzugabe von V, °/, Chlornatrium ihre desinfecirende Wirkung auf das 
Wasser der Leitungsröhren. Das Sonnenlicht vernichtet die bactericide Wir¬ 
kung einer Sublimatlösung l"/ü0. die Hinzugabe von Vu Chlornatrium
        

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