Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Beobachtungen über die Wirkung des Kefirs bei der Behandlung von Diarrhöe bei Kindern. (Wratsch. 1897, No. 21, S. 595)
Person:
Michaleff, S.
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit36386/1/
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A N A L Y S E S. 
des Gehirns, des verlängerten Marks und des Rückenmarks seitens des Uterus 
erhaltene Effect kann als Folge der Reizung der neuromusculären Elemente 
des Uterus selbst angesehen werden. 
Die Experimente des Autors hinsichtlich der Wirkung des Hydrastinins 
auf die Contractilität des Uterus zeigen, dass dasselbe auf die neuromusculären 
Elemente des Uterus seihst, nicht aber auf das centrale Nervensystem einwirkt. 
Michaleff, S. Beobachtungen über die Wirkung des Kefirs bei der Be¬ 
handlung von Diarrhöe bei Kindern. (Wratsch. 1897, W 21,8.595). 
Von dem Gedanken ausgehend, dass bei der Behandlung von Diarrhöe 
die Patienten solcher Nahrungsmittel bedürfen, welche einerseits den Darmka¬ 
nal nicht reizen, in demselben weder schädliche Gährungsprocesse entwickeln 
noch solche unterhalten, andererseits sich leicht assimiliren la-sen und nur 
wenig Fäces geben, verordnete der Autor an Diarrhöe erkrankten Kindern 
Kefir als Mittel, welches allen diesen Anforderungen vollkommen entspricht. 
Das Resultat war baldiges Aulhören der Diarrhöe, und der Autor schreibt 
dasselbe der Wirkung des Kefirs im allgemeinen und der in demselben ent¬ 
haltenen Milchsäure im besonderen zu. 
Kaliapin, I. Lieber den Unterschied in der Wirkung des natürlichen und 
des gasirten Essentuker Mineralwassers Nç yj auf çjje absorbiren- 
de. secernirende und motorische Thätigkeit des Magens. (Wratsch. 
1897, M 27, 8. 753). 
Der Autor studirte den Unterschied der Wirkung des natürlichen und 
des gasirten Wassers auf die Functionen des Magens, indem er eine Reihe 
klinischer Experimente unternahm, in denen die absorbirende, secernirende und 
motorische Thätigkeit des Magens untersuchte wurde, zuerst ohne Verabrei¬ 
chung von Mineralwasser, dann nach Verabreichung von natürlichem, nicht 
gasirtem Essentuker Wasser .V 17, zuletzt desselben Wassers nach dem Gasi- 
ren. Das Absorptionsvermögen wurde nach dem Moment des Erscheinens des 
eingenommenen Iodkaliums im Speichel bestimmt, das Secretionsvermögen— 
auf Grund der im entnommenen Magensaft enthaltenen Quantität Salzsäure; 
als Maassgabe für die motorische Kraft diente die Zeit, die ein Ewald’sches 
Frühstück zu seiner Verdauung bedurfte, was durch Magenausspülung be¬ 
stimmt wurde. Aus den vom Autor erhaltenen Thatsachen ist ersichtlich, dass 
sowohl das Absorptionsvermögen als auch die motorische Kraft des Magens 
durch den Gebrauch des Mineralwassers steigt, besonders stark nach dem 
Gebrauch des gasirten. Auch das Secretionsvermögen ist gesteigert, doch macht 
sich in der Wirkung des natürlichen und des gasirten Mineralwassers kein 
Unterschied bemerkbar. 
Poehl, A. Prof. Präparate der tierischen Therapie (Opopräparate) welche 
den heutigen Anforderungen der praktischen Medicin genügen. 
(Wratsch. 1897, M 27, 8. 754). 
Nachdem der Autor die Anforderungen, welche an die Präparate d
    

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