Bauhaus-Universität Weimar

L E 
PHYSIOLOGISTE RUSSE 
RÉDIGÉ PAR 
M. Léon Morokhowetz, 
Professeur de physiologie à l’Université Impériale. 
MOSCOU. 
Vol. II. 11 avril 1901. N°N° 31—35. 
Zur Met II 0 (I i k de r (i a s a 11 a lyse. 
Von Dr. A. Samojloff und Dr. Â. ludin. 
Aus dem physiologischen Institute de K. Universität Moskau. 
Wir geben in den folgenden Zeilen die Beschreibung einer gasometri- 
scben Methode, die wir speciell zur Bestimmung der Kohlensäure und des Sauer¬ 
stoffes in der ausgeafhmeten Luft benutzten. Die Methode beruht nicht auf ir¬ 
gend einem neuen Principe, sondern stellt blos eine Modification des bekannten 
analytischen Verfahrens von Bimsen vor. Was bei uns neu ist, das ist eine Reihe von 
verschiedenen kleinen Neuerungen, ja man könnte sagen Kleinigkeiten, die aber 
in ihrer Gesamrntheit diejenige Sicherheit, sowie Genauigkeit und Schnelligkeit 
der Arbeit gewähren, die wir uns von vornherein als Ziel stellten. 
Wir werden zuerst den von uns gebrauchten Apparat selbst und dann 
die verschiedenen Acte der Analyse beschreiben. 
Die äussere Form des Apparates ist dieselbe, welche. Prof. Setschenoff 
bei seinen absorptiometrischen Versuchen gebraucht hat. Ein schmaler 1 m. 
langer parallepipedischer mit Wasser gefüllter Zinkkasten, dessen vordere und 
hintere Wand aus planparallelem dickem Spiegelglas besteht, steht vertical aut 
einem festen Dreifuss aus Gusseisen (Fig. 1). In den Boden des Kastens sind 
zwei Glasröhren A und B, 1,2 cm. im Durchmesser eingesetzt; die Röhren 
sind fortlaufend durch Striche in Halbmillimeter eingetheilt. Als Fortsetzungen 
der Röhren A und B ausserhalb des Kastens erscheinen zwei Stahlröhren, die 
sich bald zu einer Röhre vereinigen; im Punkte der Vereinigung befindet sich 
ein stählerner Dreiweghahn D. Vom Hahn D geht eine Röhre nach unten 
und endet mit einer Ausflussöffnung. Kurz vor ihrem Ende wird die Röhre 
durch einen stählernen Dreiweghahn F unterbrochen; der eine Ast desselben 
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