Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Ueber den Einfluss der elektrischen Ströme auf den Leitungswiderstand der Pflanzengewebe
Person:
Wjasemsky, T. I.
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit36300/2/
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UE BE R DEN EINFLUSS DER ELEKTRISCHEN STROME. 
geschah nach Wheatston’s Methode. Wie aus Fig. I ersichtlich ist, bediente 
icli mich der Wlieatstone’schen Drahtcombination von solch einer Anordung, 
dass der rheostatische Widerstand während der ganzen Messungszeit eine 
constante Grösse blieb und bezwecks der Bestimmung von X sich nur das 
Yerhältniss zwischen den Längen SC und CQ des Neusilberdrathes ^verän¬ 
derte bis zu dem Moment, wo das Gleichgewicht der Spannungen in be¬ 
stimmten Punkten (B und C) der eigentlichen Brücke sich einstellte, ln diese 
letztere wurde entweder ein Galvanometer oder ein Capillar-Elektrometer (A) 
eingeschaltet. Als Brückendraht diente ein Rheochord-Neusilberdraht i 000 Mm 
lang und 0.75 Mm. im Durchmesser. Ein quer über denselben gespanntes 
Platindrähtchen bildete den verschiebbaren Contact (C). Des Capillar-Elektro- 
meters bediente ich mich auch bei der Messung der Potentialdifferenzen zwi¬ 
schen den Puncten a und b des Blattes. 
Die Widerstandmessung wurde nach folgendem einförmigem Schema aus¬ 
geführt. 
Durch ein System von Leitern, welche die Wheatstone'sche Brücke bilden, 
fliesst der Strom eines grossen Daniell’schen Elements. Die Wippe ( Tl Y) macht, 
es möglich die Richtung dieses Stromes zu ändern. Zwei andere derartige
        

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