Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Ueber den Einfluss der elektrischen Ströme auf den Leitungswiderstand der Pflanzengewebe
Person:
Wjasemsky, T. I.
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit36300/1/
LE 
PHYSIOLOGISTE RUSSE 
RÉDIGE PAR 
M. Léon Morokhowetz, 
Professeur de physiologie à l’Université Impériale. 
MOSCOU. 
Vol. U. 17 octobre 1900. N°N° 26—30. 
Leiter deu Eiulluss der elektrisclieu Ströme auf deu Lei- 
Umgswiderstaud der Pflanzengewebe. 
Dr. T. I. Wjasemsky. 
Prof. J. Surdon Sanderson war der erste, der im Jahre 1888 die Beo¬ 
bachtung machte, dass sich der Widerstand der Gewebe eines Blattes von 
Dionaea mus ei pul a vermindert, nachdem dieses dem Einflüsse eines durch 
dasselbe geleiteten galvanischen Stromes ausgesetzt gewesen war *). Die Ursache 
dieser Erscheinung untersuchte er aber nicht näher, und die Frage blieb offen. 
Auf dieselbe Thatsache bin ich in meinen elektrophysiologisclien Unter¬ 
suchungen gestossen, und da mich besonders die theoretische Seite der Frage 
interessirte, so unternahm ich eine ganze Reihe diesbezüglicher Versuche, deren 
Resultate ich hier mitzutheilen beabsichtige. 
Als Objekte dienten mir Blätter verschiedener Pflanzen, deren Aufzählung 
weiter unten folgt. 
Die von den Pflanzen abgeschnittenen Blätter wurden in einer feuchten 
Kammer gehalten, wo mit denselben experimentirt wurde. 
Der Strom der Batterie wurde durch das Blatt mittels unpolarisirbarer 
Elektroden geleitet, deren Thon statt mit einer 0.75%-igen Kochsalzlösung 
mit gewönlichem Wasser getränkt war. Die Elektroden berührten die Ober¬ 
fläche des Blattes unmittelbar mit ihren Thonspitzen. Die Widerstandsmessung 
7) B. Sanderson.—On the Electromotive Properties of the Leaf of Dionaea in the Excited 
and Unexcited States. Second Paper (Philosophical Transactions ot the Royal Society ot London. 
Yol. 179 (B). 1889). 
G
        

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