Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Ch. Féré: Influence de l'éducation de la motilité volontaire sur la sensibilité. Revue philos. Bd. 44, S. 591-604. 1897. Nr. 12
Person:
Mentz, P.
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit36244/1/
Literaturberich t 
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legung nicht recht ersichtlich ist, da hierbe das Material für eine genauere 
Verarbeitung nicht hinreicht. P. Mbstz (Leipzig). 
B. W. Scmftube. Researches il Voluntary Effort. Studies from the Tate 
LahoraL IV, S. 69—75, 104—107. 1896. 
Bei der Aufforderung nach doppelter, dreifacher, vierfacher Kraft 
leistung am Dynamometer gegenüber einer ersten Kraftleistung zeigt sich 
in den mitgetheilten nicht weiter erörterten Tabellen, dafe zwar meist in 
der geforderten Reihe additiver Einheiten, zuweilen jedoch auch durch¬ 
gängig in der Reihe von Verhältnifsschätzungen fortgeschritten wird, der 
Art, dafe jedes Mal die doppelte Kraftleistung gegenüber der vorhergehenden 
angewandt wird. 
Wenn auch Versuche mit geringeren Anfangsdrucken nicht gegeben 
sind, so scheint doch auch hier der Fall jener doppelten Reihe der abso¬ 
luten und relativen Schätzungen vorzuliegen, wovon man sich auch leicht 
durch entsprechende Versuche Überzeugen kann. Hieraus und nach Er¬ 
fahrungen in einem anderen Sinnesgebiet (Anwendung der Methode der 
mittleren. Abstufungen) möchte Ref. den Schlufs ziehen, dato in gewissen 
Fällen, nämlich dann, wenn eine Verwechselung beider Schatzungsarten 
den psychologischen Verhältnissen gernäfs überhaupt eintreten kann, die 
genaueste Unterweisung über den Unterschied beider Auffassengsweisen 
durchaus angebracht ist. Andererseits ist es hier ebenso wichtig, zu unter¬ 
suchen, in welchen Fällen und zu Folge welcher Versuchsumstände nament¬ 
lich bei noch ganz unbeeinflussten Versuchspersonen die eine oder andere 
Schätzungsart ©intritt bezw. ein unbemerkter Wechsel beider eintritt. Im 
vorliegenden Falle wären dabei die Linge der Zwischenzeiten und der Zeit¬ 
verhältnisse der Arbeitsleistungen selbst zu berücksichtigen. In diesem, 
Falle ist die graphische Aufzeichnung unentbehrlich: Benutzung eines 
Kolbenschreibers (Piston-recorders) mit Hebeltibertragung (wie von Verf. 
angewandt), oder Schreibkapsel eines elastischen Manometers (Gab und 
Cowl mit circularem. Wellblech oder Bübthle), je nach Lage der betreffen¬ 
den Versuche bezw. Fortführung der Reihen. P. Mentz (Leipzig). 
O h. Fébé. Influence de riimntloi, i@ la motilité volontaire sir la seislltlifA 
Revue philos. Bd. 44, S. §91—604. 1897. Nr. 12,. 
Streckung und Beugung der einzelnen Fingerglieder und Finger und 
die Unabhängigkeit der einzelnen Bewegungen wurden mittels geeigneter 
mechanischer Methoden während dreier Monate einer zum Stillliegen ver- 
nrtheilenden, aber sonst belanglosen Krankheit (geringe äußerliche 
Operation) methodisch geübt, um die Wirkung dieser Uebung auf die 
motorischen und sensorischen Verhältnisse zu untersuchen 
Durch Feststellungen vor Allem vor und nach dieser Zeit der Uebung 
zeigte sich die Zunahme der Kraft und Geschwindigkeit der bezeichnet©» 
einzelnen Bewegungen, der Winkelgröfse derselben, der Sensibilität und 
schlieföl ich der Sicherheit und Unabhängigkeit der Coordination. Die Fest¬ 
stellungen fanden statt: durch dynamometrische Messungen für die isolirten 
Bewegungen, durch Messung der Reactionszeiten, daa Aesthesiometer von
        

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