Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
E. W. Scripture: New Apparatus and Methods. Studies from the Yale Laborat. IV, S. 76-88. 1896 / E. W. Scripture: Elementary Course in Psychological Measurements. Ebenda. S. 89-139. 1896
Person:
Mentz, P.
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit36236/1/
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Wesens bezeichnet© Trieb der Selbsterhaltung annimmt: Der Selbst¬ 
erhaltungstrieb giebt sieh kund im Triebe nach Erhaltung der gezeugten 
Nachkommenschaft Elternliebe), nach Erhaltung der Möglichkeit einer 
Fortsetzung der Zeugung in der bisherigen Weise (Eifersucht), im Triebe 
nach Erhaltung der gewohnten Lebensweise (Anhänglichkeit an das 
Geburtsland), nach Erhaltung der schützenden Lebensgemeinschaft (Mit¬ 
leid.), im Triebe nach Erhöhung der eigenen Individualität (Herschsucht, 
Eitelkeit, Sammeltrieb) und nach einem Ausgleich für Schädigungen der¬ 
selben (Bachsucht). M. Gxrsslrr (Erfurt). 
E. W. Scripture. Sew Apparatus and Methods. Studies from the Yale Labor at. 
IV, 8 . 76—88. 1896. 
E. w. Scripture. Elementary Ooirsi la Psychological Measurements. Ebenda. 
S. 89-139. 1896. 
Der Berücksichtigung werth ist ein sehr vielseitig und fein verstell¬ 
bares Stativ für Trommelschreiber jeder Art z. B. auch Stimmgabeln, wie 
m hinsichtlich genauer Regulirung ähnlich fast nur fir die specieilen 
Zwecke des Chronographen und Sphygmographen bisher angewandt wurde. 
Die Umwandlung von Hochspannungsströmen von HO Volt dagegen, wie 
sie Stadtcentralen liefern, durch planmäfsige Zwischenschaltung von Glüh¬ 
licht verschiedener Lichtstärke und Combination für gerade benöthigte 
Stromstärken und Spannungen ist wegen der meist in Betracht kommenden 
Stromschwankungen für eigentliche Präcisionsinstrumente schwerlich ver¬ 
wendbar und kann so die gebräuchlichen Elemente kaum ersetzen. Schliefg¬ 
lich ist eine Verbesserung wiederum de» Multiplexschlüssels zu erwähnen. 
Warum das ganze Heft übrigens so erheblich zurftekdatirt Ist, ist schwer 
einzusehen. In dem mitgetheilten Cursus für psychologische Messung 
wird die genauere rechnerische Ausnutzung gewonnener Versuchszahlen 
in zweckmäfsiger, wenn auch natürlich nur elementarer Weise vorgeflihrt. 
P. Mkktz (Leipzig). 
Cbr. von Ehrenfels. System der Werththeorie. I. Band: Allgemeine Werth - 
theorie. Psychologie des Begehrens. Leipzig, O. R. Reisland. 277 S. 
Das vorliegende Buch zerfällt in 3 Theîle: 1. der allgemeine Werth¬ 
begriff und. seine Derivate; 2. die Gesetze der Werth Veränderungen; 3. die 
Analyse des Begehrens. 
Im ersten Theile wird zunächst die Definition des Werthes gegeben. 
Abweichend von A. Mekong, der in seinen „psychologisch-ethischen Unter¬ 
suchungen zur Werth theorie“ (Graz 1894), übert dî© Bd. X, S. 145 ff. dieser 
Zeitschrift berichtet worden ist, den Werth auf ein Urtheilsgefühl gründen 
will, definirt E. den Werth als die „Begehrbarkelt“ eines vorgestellten 
Objects, findet ihn also unmittelbar in der Vorstellung gegeben, von deren 
Inhalte das Urtheil allerdings einzelne Elemente herausheben könne. Da 
der Werth nicht blofs auf einem wirklichen sondern auch auf einem mög¬ 
lichen Begehren beruhen kann, m ist er eine „überzeitliche“ Relation 
zwischen Subject und Object, können auch Vorstellungen der Geschichte 
einen Werth oder Unwerth — so nennt E. den eonträren Gegensatz des 
Werths, das, was nicht Begehren sondern Abscheu erweckt, — in sich
        

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