Bauhaus-Universität Weimar

Zwei Beiträge zur Psyekehgie des Rhythmus und dm Tempo. 139 
6 ) B. 
Lge. 
i. Gr. 
A. 
 (1-8) 
A. 
(8“8#) (8-81 
A. 
(3-1) (S'—1) 
A. 
(l—i—S) (1—8—3) 
m 
21 
13 
0 
21 
22 
25 
27 
913 
2t 
13 
1 
13 
25 
29 
30 
127 
19 
11 
8 
26 
23 
26 
29 
1016 
21 
14 
0 
30 
29 
35 
39 
1163 
23 
14 
0 
25 
28 
38 
45 
1182 
18 
12 
1 
28 
30 
27 
30 
1295 
24 
8 
3 
18 
25 
30 
32 
1370 
32 
10' 
2 
23 
16 
24 
29 
1512 
47 
13 
0 
13 
17 
19 
29 
1726 
27 
12 
0 
15 
19 
21 
31 
Es ist zu, bemerken, dafs beim Spiel des dreitheiligen 
Rhythmus die Selbstbeobachtung noch viel deutlicher, als bei 
Herstellung desselben Rhythmus durch Klopfbewegungen, darauf 
hin weifst, dafs die von der Metrik verlangte stärkere Betonung 
des zweiten gegenüber dem, dritten Schlage nicht stattfindet. Zum 
Ausdruck kommt dies dadurch, daft der dritte Ton im Ver- 
hältnifs zum zweiten eine geringe Verlängerung zeigt. Die 
bei der Betrachtung des dreitheiligen Rhythmus bei Klopf¬ 
bewegungen nahegelegte Vermuthung, dafs der Forderung der 
Metrik nicht nachgekommen werde, bestätigt sicht also. 
Bespreehung. Auf der ganzen Linie sehen wir so Ueber- 
einstimmung der Resultate bei Klopfrhythmen und bei gespielten 
Rhythmen. Bas führt zu, der Annahme, dafs auch die Ursachen, 
welche die Abweichungen bewirken, dieselben, sein werden. Ohne 
Weiteres wird dies zutreffen für die variabeln Abweichungen: 
sie werden auf Unsicherheit der Herstellung von Rhythmen 
m beziehen, 'nicht aber als Zahlen für Unterschiedsempfindlich¬ 
keit anzusehen sein. Für die Erklärung der eonstanten Ab¬ 
weichung aber scheint noch ein weiteres Moment in Betracht zu, 
kommen. 
Die dort angeführte intensivere Beschäftigung der Aufmerk¬ 
samkeit mit dem, betonten Schlage, ist hier, wo es sich um Ton¬ 
qualitäten handelt, mit einem ungleich deutlicheren Gefühl 
verbunden. Nicht nur geht von dem Rhythmus als Ganzem ein 
Gefühl aus, sondern ein betonter Ton hat auch im Verhältnifs
        

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