Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Der Tonbausteinschieber: Ein Universalinstrument zur Veranschaulichung akustisch-musikalischer Begriffe und Gesetze
Person:
Laker, Karl
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit36095/3/
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Karl Laker 
ein beiläufiges Bild desselben wiedergeben und es soll nun ver¬ 
sucht werden, durch die folgende Beschreibung das Mangelhafte 
des Bildes nach Möglichkeit zu ergänzen. Das Instrument hat 
zur Grundlage ein aus hartem, gut trockenem Holze verfertigtes 
Brett mit den Dimensionen 205 X 20 X 2 cm, das in Augenhöhe 
eines stehenden Beobachters an einer Wand aufgehängt wird. 
Auf ihm sind drei horizontal verlaufende, die ganze Länge de» 
Brettes durchziehende vertiefte Fälze eingeschnitten, deren Breite 
3 cm, deren Tiefe 6 mm betragen. Die übrigen Teile des Brette» 
sind mit bedrucktem Millimeterpapier überzogen. Die Fläche- 
Abbildung 1 
vom oberen Rande des Brettes bis zum oberen Rande des ersten 
Falzes ist in fünf horizontale Streifen geteilt. Der oberste von 
1 cm Breite ist ein Mafsstab, der die Teilungen in Zentimeter 
und Millimeter zeigt. Die nächsten drei, durch horizontale,, 
schwarze, gerade Linien voneinander getrennt, sind 1,5 cm breit. 
Von diesen drei Streifen ist der oberste für die Aufnahme der 
Tonbezeichnungen in pythagoräischer, der mittlere in temperierter 
und der unterste in harmonischer Stimmung bestimmt. Der 
fünfte an den oberen Rand des Falzes grenzende Streifen ist 
nur 0,5 cm breit. Durch ihn ziehen die Verlängerungen sämt¬ 
licher senkrechter Tonstriche. Für alle drei Stimmungen ist die-
        

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