Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Zur Lehre von den kurzdauernden Lichtreizen der Netzhaut
Person:
Braunstein, E. P.
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit36088/45/
Zur Lehre von den kurzdauernden Lichtreizen der Netzhaut. 
4. Bei maximaler Helladaptation liegt die Zeitsehwelle im 
Netzhautzentrum tiefer als in der Peripherie, und im temporalen 
Teile tiefer als im nasalen. 
5. Bei maximaler Helladaption ist die minimale Reizdauer 
im Netzhautzentrum der Quadratwurzel aus der Winkelgröfse 
des Objekts umgekehrt proportional. In der Netzhautperipherie 
ist hingegen die minimale Reizdauer von der Winkelgröfse fast 
unabhängig. 
6. Bei zwölfstündiger Dunkeladaptation weist die Zeitschwelle 
noch eine gleichmäfsige, aber unbedeutende Herabsetzung auf. 
7. Nach Dunkeladaptation während 60 Minuten ist die mini¬ 
male Reizdauer bei der Binokularbeobachtung l1^ mal so kurz, 
wie bei der Beobachtung mit einem Auge. 
8. Nach der Dunkeladaptation liegt die Zeitschwelle im 
Netzhautzentrum höher als in der Peripherie und im temporalen 
Teil tiefer als im nasalen. 
9. Nach der Dunkeladaptation ist in der Netzhautperipherie 
die minimale, Reizdauer der Winkelgröfse des Objekts umgekehrt 
proportional. 
10. Die Zeitschwelle der kranken Netzhaut (Sehnerven¬ 
atrophie, Zentralskotom infolge toxischer Amblyopie, Pigment¬ 
degeneration der Netzhaut) liegt bei weitem höher als die der 
gesunden. 
Dies tritt besonders bei herabgesetzter Beleuchtung hervor. 
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