Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Über die Beziehung des Zwischenmediums zu den Transformations- und Kontrasterscheinungen
Person:
Cramer, Thea
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit36080/7/
<• • 
Uber die Beziehung des Zwischenmediums zu den Transformationsersch. 221 
dem Vorversuch. Der Reizwert von 60° Tuchschwarz ist gleich 
1° Weifs gesetzt. Die WeifsValenzen der farbigen Papiere sind 
mit in die Rechnung einbezogen. — Wir bedienen uns folgender 
Abkürzungen: obj. — objektive Einstellung, d. h. Einstellung mit 
Doppelschirm (übereinstimmend ausfallend für den homogenen 
Grund, die aufliegende und abstehende Scheibe). 
Alle übrigen Einstellungen erfolgen ohne Doppelschirm. 
Es bedeutet h. G. = Einstellung des homogenen Grundes, 
m. Sch. — mit unmittelbar auf¬ 
liegender Scheibe, 
m. a. Sch. = ,, mit abstehender Scheibe. 
W. = Weifs, S. = Schwarz, G. = Gelb. 
Q. h. G. = Quotient des Wertes für h. G. und obj., also 
für den Fall, dafs keine Scheibe aufliegt. 
Q. m. Sch. = derselbe Quotient für den Fall der unmittelbar 
aufliegenden Scheibe. 
Q. m. a. Sch. = derselbe Quotient für den Fall der abstehenden 
Scheibe. 
Von den zahlreichen Versuchen sei ein Protokoll als Bei¬ 
spiel wiedergegeben. 
Ta 
bell 
e I. 
obj. 
1 
l. G. 
m. 
Sch 
m. 
a. Sch. 
s. 
w. 
G. 
S. 
W. 
G. 
S. 
W. 
G. 
S. 
W. 
G. 
1. 310 
18 
32 
265 
71 
24 
258 
78 
24 
250 
86 
24 
2. 320 
18 
22 
264 
68 
18 
255 
86 
19 
227 
115 
22 
3. 345 
6 
9 
318 
32 
10 
304 
47 
9 
298 
62 
10 
Hieraus ergeben sich 
die 
gesamten 
Weifsvalenzen 
* 
obj. 
h. 
G. m. Scli 
. m 
. a. Sch. 
1. 
31,1 
81 
88,3 
98,1 
2. 
28,8 
8C 
1,9 
95,2 
124,3 
3. 
13,9 
39 
',8 
54,2 
69,2 
und die Quotienten der Weifs Valenzen : 
Q. h. G. Q. m. Sch. Q. m. a. Sch. 
1. 2,6 2,8 3,1 
2. 2,7 3,3 4,3 
3. 2,8 3,8 4,9 
Aus den Formeln ersieht man, dafs immer Q. h. G. kleiner 
als Q. m. Sch. und Q. m. Sch. wieder kleiner (höchstens in 
einigen Einzelbeobachtungen gleich) Q. m. a. Sch. ist ; d. h. durch 
das Hineinbringen der Scheibe wird die subjektive Helligkeit und 
damit die Transformation beträchtlich gröfser, und zwar wächst
        

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