Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Über den Funktionswechsel im Auge: Die Grenzen des Purkinjeschen Phänomens
Person:
Rosenberg, Gerhard
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit36052/9/
Ill 
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Uber den Fnnktionswechsel im Auge 
meterflächen veränderlich ist, würde durch das wechselnde Gröfsenverhält- 
nis von Pupillen- zu Okularöffnung eine erhebliche Unsicherheit in alle 
Zahlenangaben kommen. Es war daher am einfachsten, die Okularöffnung 
so weit zu nehmen, dafs sie die Pupillenöffnung auf alle Fälle übertraf. 
Mit einiger Übung gelang es trotzdem leicht, das Auge dauernd vor der 
Mitte der Okularöffnung zu halten. Alle bei den Versuchen am Flimmer¬ 
photometer angegebenen Beleuchtungswerte bedeuten also Lux auf 
Magnesiumoxyd bei Beobachtung mit natürlicher Pupille, 
wobei die Magnesiafläche unter 45° gegen die Strahlen- und die Blickrich¬ 
tung geneigt ist. — Bei allen Versuchen wurde stets mit dem rechten 
Auge beobachtet. 
b) Obere Grenze in der Netzhautperipherie. Die 
Peripheriewerte habe ich nach v. Kries mit der Fleckmethode 
bestimmt in der bekannten Anordnung, bei der die eine der zu 
vergleichenden beleuchteten Flächen von der anderen rings um¬ 
schlossen wird, und durch keine sichtbare Grenzlinie von ihr 
getrennt ist. 
Die Versuchsanordnung ist in Abb. 2 wiedergegeben. 
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Abbildung 2 
Versuchsanordnung zur Photometrie heterochromer Lichter mit peripheren 
(extramakularen) Teilen der Netzhaut 
Lx = Feststehende Lichtquelle für den Schirm Sx 
L2 = Auf der optischen Bank B verschiebliche und 
mit dem Grünfilter G versehene Lichtquelle 
für den Schirm S2, der unter 45° gegen B 
geneigt. 
F == Kreisförmiger Ausschnitt des Schirmes Si 
P = Fixierpunkt. 
A = Auge des Beobachters.
        

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