Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die psycho-physischen Konstanten und Variablen des Temperatursinnes [I. Die Konstanz der Empfindlichkeit der Temperaturnerven / II. Die Umstimmung der Erregbarkeit der Temperaturnerven]
Person:
Hahn, Helmut
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit36006/51/
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Helmut Rahn 
ihre Anstimmung in Wasser von 20° bzw. 27° und 34° beob¬ 
achteten. Zur Sicherstellung ihrer vollkommenen Wiederan- 
stimmung verblieb hierbei die Versuchshand nach jedem Versuch 
3 Minuten in Wasser von 35°. 
Minuten 
Abbildung 7 
Theoretische Kurven des Anstim¬ 
mungsverlaufes der Kältenerven nach 
einem Kältereiz von stets 19° und 
1 Min. Dauer unter dem Einflufs 
verschiedener Hauttemperaturen. 
Kurve I während der Erwärmung 
der Versuchshand auf 38°. 
Formel : T = 19 + 8,4 0 
Kurvell bei Erwärmung auf nur’22°(!) 
3 _ 
Formel : T = 19 + 8,4 <5 jj/0>(*26j 
Kurve III bei Erwärmung auf 80° (!) 
4 
Formel: T = 19 -f 8,4 0 
Minuten 
Abbildung 8 
Theoretische Kurven des Anstim¬ 
mungsverlaufes der Wärmenerven 
nach einem Wärmereiz von stets 38° 
und 1 Min. Dauer unter dem Einflufs 
verschiedener Hauttemperaturen. 
Kurve I während der Abkühlung 
der Versuchshand auf 34° 
Formel: T 
= 38 — 11,2 0 
Kurve II bei Abkühlung auf 27°. 
Formel: T = 38 — 
Kurve III bei Abkühlung auf 20° 
Formel : T = 38 — 
Der Vergleichshand wurde zu den meisten Versuchen während 
ihrer Zwischenzeiten die gleiche Hauttemperatur mitgeteilt wie der Ver¬ 
suchshand, aber nur dann, wenn ihre Reiztemperaturen sich trotzdem um 
mindestens 5° von den Zwischentemperaturen unterschieden. Zu den 
restlichen Kälteversuchen befand sich die Vergleichshand in Wasser von 
38 , zu den Wärmeversuchen in 21° und wurde dann bereits 3 Sekunden 
fiüher in ihr Reizwasser getaucht. Die angeführten und noch zahlreiche 
weitere Anstimmungskurven entstanden zu verschiedenen Zeiten zwischen 
Oktober 1927 und September 1928.
        

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