Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Intervallochord: Ein Instrument zur bequemen, akustischen Darstellung beliebiger Intervalle, Tonleitern, Akkorde usw.
Person:
Laker, Karl
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit36004/1/
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(Aus dem physiologischen Institute der Universttät Graz) 
Das Intervalloch ord 
Ein Instrument zur bequemen, akustischen Darstellung beliebiger 
Intervalle, Tonleitern, Akkorde usw. 
Mit 3 Abbildungen im Text 
Von 
Dr. Karl Laker 
a. o. Professor für physiologische Akustik an der Universität Graz 
Das von mir angegebene und Intervallochord benannte In¬ 
strument hat sich als erfolgreicher Konkurrent der zahllosen In¬ 
strumente erwiesen, die erfunden wurden, um der Tonmessung 
und den im Titel dieser Publikation angedeuteten Zwecken zu 
dienen. Es ist ein Monochord oder richtiger gesagt, Trichord, 
das mancherlei Unterschiede von den durch die Literatur be¬ 
kannt gewordenen Monochorden aufweist. 
Die Abb. 1 zeigt die Ansicht des Instrumentes von oben. 
Auf einem Resonanzkasten mit einem Schalloche unten, der aut 
3 Fiifsen steht, sind 3 Stahlsaiten von 0,3 mm Dicke und 100 cm 
Länge parallel zueinander zwischen 2 gewölbten Stegen ausge¬ 
spannt. Das Instrument nimmt einen Raum von 110 X 17 X 5,5 cm 
ein. Die Spannung wird durch die 3 links befindlichen Wirbel 
geregelt. An den Längsseiten läuft je ein auch in der Ab¬ 
bildung sichtbarer beweglicher Steg, der einen Zeiger trägt. 
Dieser spielt auf den unter den Saiten befindlichen Skalen. 
Durch diese Vorrichtung ist es möglich, die 2 äufseren Saiten 
beliebig zu kürzen. Diese Stege besitzen eine sichere Führung. 
Sie werden durch eine starke Feder an die Saiten wand des In¬ 
strumentes angedrückt und fixiert. Will man den Steg ver¬ 
schieben, so fafst man mit 3 Fingern den an der senkrechten 
Fläche des Steges befindlichen, auch in der Abb. 1 sichtbaren
        

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