Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Abhängigkeit der Tonhöhenempfindung von der Lautstärke und ihre Beziehung zur Helmholtzschen Resonanztheorie des Hörens
Person:
Zurmühl, Georg
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit35988/14/
Abhängigkeit der Tonhöhenempfindung von der Lautstärke usw. 
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eine Kontrolle über die zugehörige objektive Schallintensität. Für 
unsere Versuche wurde die relative Spannung mit einem Köhren¬ 
voltmeter gemessen. Die verstärkte Wechselspannung des Sende¬ 
kreises führte zu einem Transformator. Die transformierte Spannung 
lag an dem Glitter des Verstärker- und Glleichrichterrohres * das 
Gitter seinerseits hatte eine negative Vorspannung derart, daß 
der Anodenstrom bei unbelastetem Gitterkreis gerade verschwand. 
Fine an das Gitter gelegte Wechselspannung verursachte dann 
einen gleichgerichteten Anodenstrom, dessen zeitlicher Mittelwert 
an einem Milliamperemeter abgelesen wurde. (Auf genügende 
Linearität der Charakteristik der Kathodenröhre ist zu achten.) 
0,0001 
819Z Hertz 
512 800 
Nach Definition gibt das Lautstärkemaß in Wien an, „auf das 
wievielfache man den Strom im Telephon schwächen kann, bis 
die Grenze der Hörbarkeit, der Schwellwert, erreicht ist“. Unsere 
Spannungsmessung mit dem Köhrenvoltmeter zeigt in Überein¬ 
stimmung mit der gegebenen Überlegung (s. S. 50), daß außer 
für die Frequenz 800 (wie beim Geräuschmesser) bei reinen Tönen 
diese Definition des „Wien“ nicht mehr zutrifft. Jedoch wird 
mittels vergleichender Lautstärkemessung jedem Ton eine bestimmte 
Stärkestufe in Phon- und Wieneinheit zugeschrieben. 
In der von Fletchee angegebenen Hörfläche (27), welche 
umschlossen wird von der Sch well wertkurve der Gehörsempfindung 
und der Schwellwertkurve für die Schmerzempfindung bei sehr 
starken Tönen, ist jedem Punkt ein hörbarer reiner Ton von 
bestimmter Höhe und Stärke zugeordnet (s. Abb. 1).
        

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