Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Ueber den Einfluß der Adaption auf die Erscheinung des Flimmerns.
Person:
Schaternikoff, M.
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit33711/2/
242 
M. Schaternikoff. 
suche durchweg auf den einfachsten Modus intermittirender Be¬ 
leuchtung beschränkt: es wechselten niemals zwei verschiedene 
Lichter ab, sondern immer nur Licht mit völligem Lichtabsehlufs 
und zwar so, dafs Einwirkung und Abschlufs des Lichtes gleich 
lange dauerten. 
Es erschien aus theoretischen Gründen geraten (und erwies 
sich dann auch durch die Befunde als nützlich), die Bedingungen 
der Versuche zunächst so zu gestalten, dafs, im Sinne der 
Stäbchenhypothese gesprochen, nur der Dunkelapparat des Auges 
ins Spiel kommen sollte, die Lichtstärken also so zu wählen, 
dafs sie für den Zapfenapparat unter der Schwelle blieben. Wie 
dies im Einzelnen controlirt wurde, wird noch anzuführen sein. 
Ich schicke zunächst einige Bemerkungen über die technische 
Einrichtung meiner Versuche voraus. 
Die von mir benutzte Versuchsanordnung schlofs sich in 
den meisten Beziehungen der von Polimanti zu seinen flimmer¬ 
photometrischen Untersuchungen angewandten 1 2 an. 
Sch 2 
(‘■Sp/ 
Oc.Sp 
i 
Lt Pr 
A 1- 
h 
(\ 
i 
U 1------= 
V 
l' 
Fig. 1. 
Schema der Versuchsanordnung. 
(Erklärung im Test.) 
Ich bediente mich desselben geradsichtigen Spectralapparates - 
(Fig. 1), dessen Objectivlinse (L.2) bei Betrachtung durch den 
Ocularspalt (OcSp) je nach Einstellung des Collimatorrohres von 
einem beliebigen homogenen Licht erleuchtet war. Ein schwarzes 
Cartonblatt (Sch2) mit einer runden Oeffnung versehen, wurde 
dicht vor der Linse (JA) angebracht und liefs von der erleuchteten 
Fläche derselben ein rundes Feld von 18 mm Durchmesser un- 
1 Dr. 0. Polimanti. TJeber die sogenannte Flimmer-Photometrie. Diese 
Zeitschrift 19, S. 265. 
2 In Bezug auf genauere Beschreibung des Spectralapparates selbst 
und dessen Graduirung kann ich mich, um die Wiederholung zu vermeiden, 
auf die eben erwähnte Arbeit von Polimanti berufen.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.