Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Über die vom Weiß ausgehende Schwächung der Wirksamkeit farbiger Lichtreize mit Anschluß einer Mitteilung des Herrn Prof. Dr. G. E. Müller
Person:
Révész, Géza
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit33410/5/
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Géza Rêvész. 
das arithmetische Mittel gezogen. In der Regel habe ich an 
jedem Versuchstag nur für eine Farbe die Schwellen bestimmt. 
Nachdem ich die Schwellen für die vier von mir benutzten 
Farben das erste Mal bestimmt hatte, wiederholte ich die Be¬ 
stimmungen noch einige Male und nahm dann aus den an den 
einzelnen Tagen erhaltenen Mittelwerten den Durchschnitt. Für 
jede der untersuchten Farben habe ich das Verhältnis der 
Schwellenwerte für das H- und das D-Feld ausgerechnet, ein 
Verhältnis, das ich aus später zu erwähnendem Grunde als den 
Schwächungskoeffizienten e bezeichne. Ich teile nun die bei 
meiner Untersuchung erhaltenen Werte des Schwächungs¬ 
koeffizienten e für die verschiedenen Versuchspersonen tabella¬ 
risch mit. Die mit D bezeichnete vertikale Kolumne gibt die 
Winkelgröfse des farbigen Sektors an, welcher den Schwellenwert 
für das D-Feld darstellt; m. V. bedeutet immer die mittlere 
Variation des links daneben stehenden Schwellenwertes; die ver¬ 
tikale Kolumne H gibt die Winkelgröfse des farbigen Sektors 
an, welcher den Schwellenwert des D-Feldes repräsentiert, und 
endlich die Kolumne e enthält den Schwächungskoeffizienten. 
Tabelle I. 
(n = 30 p. 
Jacobs 
Hofmann 
Farbe 
1 
D 
H 
8 
D 
H 
8 
I 
s 
m. V. 
S 
m. V. 
S 
m. V. 
8 
m. V. 
Gelb 
1,5 
0,3 
3,48 
0,5 
2,32 
2,0 
0,33 
4,0 
0,4 
2,0 
Rot 
1,2 
0,3 
4,9 
0,7 
4,1 
1,2 
0,35 
4,6 
0,5 
3,85 
Grün 
1,3 
0,15 
5,6 
0,3 
4,3 
1,3 
0,2 
5,85 
0,3 
4,5 
Blau 
1,3 
0,7 
11,3 
0,9 
8,7 
1,4 
0,14 
12,18 
1,32 
8,7 
! 
1 
Deabboen 
RÉVÉSZ 
Farbe 
D 
l 
R 
8 
• D 
R 
E 
! 8 
m. V. 
S 
m. V. 
S 
m. V. 
S 
m. V. 
Gelb 
1,8 
0,4 
4,5 
0,4 
2,5 
1,5 
0,5 
3,6 
0,7 
2,4 
Rot 
1,3 
0,2 
5,85 
0,4 
4,5 
1,1 
0,3 
3,96 
0,6 
3,6 
Grün 
1,6 
0,2 
6,9 
0,4 
4,3 
1,7 
0,3 
6,63 
1,0 
3,9 
Blau 
1,9 
0,2 
13,8 
0,9 
7,3 
1,4 
0,2 
10,64 
0,7 
7,6 
1 Mit n wird in herkömmlicher Weise die jedem der angeführten 
Mittelwerte zugrunde liegende Versuchszahl bezeichnet.
        

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