Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Beitrag zur Resonanztheorie der Tonempfindungen
Person:
Exner, Sigm. Jos. Pollak
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit32931/28/
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Sigm. Exner und Jos. Pollak. 
deren Erklärung auf Grund einer anderen Theorie der Ton¬ 
empfindungen noch zu suchen wäre : 
1. Die in einem Tonwellenzuge periodisch wiederkehrende 
Verschiebung um eine halbe Wellenlänge erzeugt eine Empfin¬ 
dung, welche sich von der durch Schwebungen erzeugten nicht 
unterscheiden läfst. 
2. Ein Tonwellenzug, in dem die genannten Phasenver¬ 
schiebungen in genügender Frequenz vorhanden sind, erzeugt 
eine Tonempfindung von geringerer Intensität, als derselbe Ton¬ 
wellenzug, wenn er von jenen Phasenverschiebungen frei ist. 
3. Der Gehörseindruck, den ein mit den genannten Phasen¬ 
verschiebungen versehener Tonwellenzug verursacht, sinkt in 
seiner Intensität, nicht nur, wenn die Elongation seiner Schwin¬ 
gungen kleiner wird, sondern auch, wenn die Anzahl der Ver¬ 
schiebungen in der Zeiteinheit steigt. 
4. Diese Abnahme der Intensität kann bis zur Unmerklich- 
keit des Tones führen. 
(Eingegangen am 2. Juni 1903.)
        

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