Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
C. Magnani: Influenza del diametro pupillare sulla percezione del colore. Arch. di Ottalmologia 7 (9-10). 1900. 14 S.
Person:
Benussi
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit32884/1/
IA ttratwberiek t. 
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ponderabler und imponderabler Massenteilchen bestehend darzustellen. 
Masse und Bewegung, das sind die Grundbegriffe der Physik, Begriffe, 
deren Definition nicht zu geben ist, weil sie uns primär in der unmittel¬ 
baren Sinnes Wahrnehmung gegeben sind. So bildet also die Sinnes- 
«m pfind un g den Ausgangspunkt und die sinnliche Vorstellung 
das Ziel aller theoretisch-physikalischen Deduktionen- 
_ H. Piper (Berlin). 
Otto Gross. Die zerebrale Sekandärfnnktion. Leipzig, F. C. w Vogel, 1902. 
69 S. 3 Mk. 
Verf. hat schon früher die Hypothese der Nachfunktion aufgestellt, 
die er selber mit folgenden Worten zusammenfafst. 
Jedes nervöse Element, dessen funktionelle Erregung das Bestehen 
einer Vorstellung im Bewufstsein bedeutet, verharrt nach dem Austreten 
dieser Vorstellung aus der Bewufstseinsenge, also nach dem Ablaufe seiner 
eigentlichen Funktion noch längere Zeit im Zustande einer Nachfunktion 
und diese Nachfunktion hat kein direktes Korrelat im Bewusstsein mehr, 
ist aber mafsgebend für die weitere Richtung der A «so z i ation s tätigkei t, 
d. h. also für die Auswahl der fernerhin sich angliedernden Vorstellungs¬ 
reihen. Auf dieser Nachfunktion beruht die Ordnung des eigentlichen 
Denkens, i. e. des Zustandekommens noch nioht vorgebildeter Vorstellungs- 
Verbindungen. 
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich des genaueren mit den Altera¬ 
tionen der oben als Nachfunktion, jetzt Sekundärfunktion genannten Tätig¬ 
keit. Die Alterationen können ihre Intensität und zeitliche Dauer be¬ 
treffen, die vergrößert oder verkleinert sein kann, bis zum vollständigen 
Darniederliegen der Funktion. Diese Veränderungen können wir uns vor¬ 
stellen als diffus oder als lokalisiert im Sinne einer Systamerkrankung. 
Indem Verf. erörtert, welche psychologischen Folgen sich hieraus er¬ 
geben, führt er die degenerative Konstitution auf eine habituelle diffuse 
Veränderung der Sekundärfunktion zurück. Die akuten Psychosen ent¬ 
sprechen erworbenen diffusen Veränderungen, während die paranoischen 
Zustände als der Ausdruck einer zirkumskripten Affektion aufzufassen 
sind. Im Schlufskapitel des anregend geschriebenen Buches sucht er die 
individuellen Verschiedenheiten des Charakters mit seiner Hypothese 
unserem Verständnis näher zu bringen. Ebnst Schttltze (Bonn). 
.Hkrbbbt Parsons. Degeneration« following Lettons of the Retina in Monkeys. 
- Brain 25 (99), 257—269. 1902. 
Eine Arbeit, die nichts Neues enthält. P. hat Affen Verletzungen der 
Retina beigebracht und die sekundären Degenerationen im Nervus und 
Tractus opticus nach der Mab cm sehen Methode verfolgt. 
Schröder (Heidelberg). 
■C. Maonani. Inflnensa del diamètre pnplliare »ills perceslone del colore. 
- Arch, di Ottalmoîogia 7 (9—10). 1900. 14 S. 
Verf. stellt sich die Frage, ob die Pupillen weite einen Einfluß auf die 
Wahrnehmbarkeit von Farben habe. Mit Hilfe von l/t> 1* 1 7b> 2, 2 V* und 
Zeitschrift für Psychologie 34. 20
        

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