Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A. Duane: Suggestions for a Uniform Nomenclature of the Movements and Motor Anomalies of the Eye. Transact. Americ. Ophthalm. Society. 1903
Person:
Nagel, W. A.
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit32705/1/
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Literaturbericht. 
A. Duane. The Value of the Screen-test as a precise Means of Measuring 
Squint. Annals of Ophthalmology. Oktober 1903. 
Verf. empfiehlt die im Prinzip einfachste Probe auf binokulares Sehen 
bzw. auf Schielen, das Vorhalten eines undurchsichtigen Schirmes ab¬ 
wechselnd vor das eine und das andere Auge, auf Grund mehrjähriger Er¬ 
fahrung als praktisch einfachste und zweckmäfsigste Prüfungsmethode. 
Über die geeignetste Verfahrensweise und ihre Vorteile werden genaue* 
Angaben gemacht. Die Einzelheiten sind mehr von ophthalmologischem 
Interesse. W. A. Nagel (Berlin). 
A. Duane. The Systematic Use of Cylinders in making the Shadow Test- 
Ophthalmic Record. September 1903. 
Durch geeignete Zylindergläser, deren Abstand vom untersuchten 
Auge variiert wird, läfst sich die skiaskopische Untersuchung des Re¬ 
fraktionszustandes wesentlich genauer machen, als bei Verwendung nur 
sphärischer Gläser. W. A. Nagel (Berlin). 
A. Duane. Suggestions for a Uniform Nomenclature of the Movements and 
Motor Anomalies of the Eye. Transact. Americ. Ophthabn. Society. 1903. 
Die in der Arbeit näher begründeten Benennungsvorschläge sind die 
folgenden : 
Parallele Bewegungen beider Augen : 
beide Augen seitlich: 
speziell 
beide Augen nach oben 
unten 
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Kombiniert : 
Lateriversion 
Dextroversion 
und Levoversion 
Sursumversion 
Deorsumversion 
Dextrosursumversion 
Levosursumversion etc. 
Rollungen, die beide Vertikalmeridiane nach 
rechts neigen : Dextroklination 
nach links: Levoklination 
gegeneinander : Konklination 
auseinander : Disklination. 
Die Fähigkeit Prismen (abducierende oder adducierende) zu über¬ 
winden, bezeichnet Verf. einfach mit 
Divergenz bzw. Konvergenz, 
den überwindbaren Prismawinkel in Graden. Ferner: homonyme und 
heteronyme (oder gekreuzte) Diplopie. 
Die weiteren Einzelheiten gehen zu sehr ins ophthalmologische 
Gebiet, um hier aufgeführt werden zu können. W. A. Nagel (Berlin). 
R. M. Yerkes. A Study of the Reactions and Reaction Time of the Medusa 
Gonionema Murbackii to photic Stimuli. Americ. Journ. of Physiology 9, 5, 
279—307. 1903. 
Gonionema bewegt sich zur Lichtquelle hin, ist also positiv photo¬ 
taktisch. Zur Ruhe kommt es indessen im dunkelsten Teil des Behälters,
        

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