Bauhaus-Universität Weimar

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(Aus der physikalischen Abteilung des physiologischen Instituts ta Berlin.) 
Über farbige Lichtfilter. 
Einige photometriBche Untersuchungen. 
Von 
Gunni Busck, 
Laboratoriumsassistent bei „Fntsmrs med. Lysinstitut“ in Kopenhagen. 
Bei lichtbiologischen Untersuchungen ist die Forderung all¬ 
mählich mehr und mehr in den Vordergrund getreten, dafs die 
Qualität des benutzten Lichtes in jedem einzelnen Versuch genau 
bestimmt werden mufs, weil die Wirkung in den verschiedenen 
Spektralabschnitten in der Regel verschieden ist; es liegen ja 
sogar Beispiele einer geradezu antagonistischen Wirkung der 
Strahlen verschiedener Wellenlänge vor. — Bedeutend geringeres 
Gewicht ist häufig auf die genaue Bestimmung der Intensität 
der Spektrallichter gelegt worden ; und doch ist eine solche ein 
nicht weniger wichtiges Glied in der experimentellen lichtbiologi¬ 
schen Technik als die spektroskopische Untersuchung der Art 
der Strahlen. Es lassen sich zahlreiche Beispiele dafür anführen, 
dafs starkes und schwaches Licht qualitativ verschiedene 
biologische Wirkungen besitzen kann: Starkes Licht wirkt be¬ 
kanntlich selbst auf derartige Organismen destruierend, für 
welche eine weniger intensive Belichtung auf die Dauer eine 
Lebensbedingung ist; ein Organismus kann sich negativ photo¬ 
taktisch gegenüber starkem und positiv phototaktisch gegenüber 
schwachem Licht verhalten usw.
        

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