Bauhaus-Universität Weimar

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P. Ephrutti. 
betreffende richtige Zahl im Schirmspalt erscheinen; die Ver¬ 
suchsperson hatte dieselbe lautlos abzulesen und die folgende zu 
reproduzieren. Vermochte sie innerhalb der 10 Sek., welche dem 
Erscheinen der ersten Zahl folgten, die zweite Zahl nicht zu 
finden, so liefs der Versuchsleiter diese letztere Zahl im Schirm¬ 
spalte erscheinen. Die Versuchsperson hatte wiederum 10 Sek. 
Frist, um die dritte Zahl zu finden, usf. Hatte sie die dritte Zahl 
etwa bereits nach Ablauf von 5 Sek. seit Erscheinen der zweiten 
Zahl genannt, so wurde hierauf schon durch Drehung des 
Prismas die dritte Zahl vom Versuchsleiter zum Erscheinen ge¬ 
bracht, und entsprechend bei den anderen Zahlen. Bei diesem 
Verfahren rnt dem Versuchsleiter die Möglichkeit gegeben, die 
falschen Fälle und kurzen Selbstbeobachtungen der Versuchs¬ 
person zu protokollieren, und auch die auf S. 233 unter 1. und 2. 
erwähnten Mifsstände der in meinen früheren Versuchsreihen 
benutzten Form der Methode der Hilfen kommen bei diesem 
Versuchsmodus in Wegfall. 
Zum Schlüsse möchte ich noch zweierlei hervorheben : erstens, 
dafs eine vollkommene Handhabung der Methode der Hilfen 
nur dann vorliegen wird, wenn man (was ja bei Vorhandensein 
der geeigneten Apparate nicht unmöglich ist) dieselbe mit Zeit¬ 
messungen verbunden haben wird ; zweitens, dafs die vorliegende 
Untersuchung nach dieser Methode möglicherweise instruktiver 
ausgefallen wäre, wenn ich auch bei diesen Versuchen längere 
Versuchsreihen angestellt hätte und aufserdem die Versuchs¬ 
personen veranlafst hätte, detailliertere Selbstbeobachtungen zn 
machen. 
(Eingegangen am 8. August 1904.) 
Berichtigungen. 
8. 87, Zeile 3 v. o. statt „TT = 9“ 1. „ W = 8“. 
8. 89, Zeile 13 v. u. statt „(8. 32)“ 1. „(S. 87)“. 
8. 161, Zeile 3 v. o. statt „sinnschaffendem“ 1. „sinnhaltigem“. 
8. 189, Zeile 10 v. n. statt „Versuchsreihen 41 und 42“ 1. „Versuchs¬ 
reihen 39 und 40“. 
S. 190, Zeile 23 v. o. statt „40 und 41“ 1. „39 und 40“.
        

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