Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
1. H. E. Hering: Erwiderung auf Herrn Prof. Gaules Bemerkungen über die bei gefesselten Kaninchen vorkommenden Muskelzerreißungen. Centralbl. f. Physiol. 24. März 1894. Heft 26 / 2. J. Gaule: Die Unterscheidung der trophischen Veränderungen und der Muskelzerreißungen. Centralbl. f. Physiol. 2. Juni 1894. Heft 5 / 3. J. Gaule: Die trophischen Funktionen des Nervensystems. Dtsch. med. Wochenschr. 1894. No. 24 u. 25
Person:
Cohnstein, W.
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit29766/1/
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Litteraturbericht. 
Auch die Topographie der einzelnen Nervenzellen und der Kerne 
im Rückenmark hat wieder Beachtung erfahren, so u. a. in der Arbeit 
von Collins.1 
Sehr erfreulich ist die Zunahme des Interesses an der allge meinen 
Morphologie und an der vergleichenden Anatomie von Gehirn 
und Rückenmark. Nicht weniger als 63 hierher gehörige Arbeiten ver¬ 
zeichnet der Jahresbericht. Neben Studien zur vergleichenden Ent¬ 
wickelungsgeschichte des Gehirns, die man namentlich Kupffer2 8 und 
Bus3-4 verdankt, haben wir jetzt ganze monographische Bearbeitungen 
einzelner Tiergehirne bekommen, so namentlich eine vortreffliche Arbeit 
von Pedro Ramön y Cajal 5 über das Amphibien- und Reptiliengehirn 
und Studien von Brandis6-8 über die Hirnnerven der Vögel, sowie von 
Gebuchten9 über das Nervensystem der Knochenfische. 
1. H. E. Hering. Erwiderung auf Herrn Prof. Gaules Bemerkungen über 
die bei gefesselten Kaninchen vorkommenden Muskelzerreifsungen. 
Centralbl. f. Physiol. 24. März 1894. Heft 26. 
2. J. Gaule. Die Unterscheidung der trophischen Veränderungen und 
der Muskelzerreifsungen. Centralbl. f. Physiol. 2. Juni 1894. Heft 5. 
3. J. Gaule. Die trophischen Funktionen des Nervensystems. Dtseh. 
med. Wochenschr. 1894. No. 24 u. 25. 
Die wissenschaftliche Kontroverse zwischen J. Gaule und H. E. Hering 
über die Existenz trophischer Zentren im Ggl. cervicale inf. sympathici 
ist erst vor nicht langer Zeit in diesen Spalten zum Gegenstand einer 
ausführlichen Besprechung gewählt worden. Referent glaubt sich daher 
verhältnismäfsig kurz fassen zu dürfen, um so mehr, als wesentlich neue 
1 J. Collins, Contribution to the arrangement and functions of 
the cells of the cervical spinal cord. New York med. Journ. No. 789. 
1893. 
2 C. v. Kupffer, Studien zur vergleichenden Entivickelungsgeschichte des 
Kopfes derKranioten. (1. Heft: Die Entwickelung des Kopfes von Acipenser 
sturio, an Medianschnitten untersucht.) J. F. Lehmann. München u. 
Leipzig 1893. 
3 W. His, Über das frontale Ende und über die natürliche Ein¬ 
teilung des Gehirnrohres. Yerhandl. der anatom. Gesellsch. VII. Vers, in 
Göttingen. S. 95. (Disk.: v. Kupffer, Strasser, v. Kupffer, Strasser, 
v. Kupffer,His, v. Kupffer, Waldeyer, Strasser. S. 100.) 
4 — Über die Vorstufen der Gehirn- und der Kopfbildung bei 
Wirbeltieren. Arch. f. Anat u. Physiol. (Adat. Abt.) S. 313. 1894. 
5 Ramön y Cajal (Zaragoza), Investigaciones microgrâficos en el 
encéfalo de los batrâceos y reptiles. Cuerpos geniculados y tuberculos 
cuadrigeminos de los mamiferos. Zaragoza. Tip. La Derecha 4. S. 380. 1 PI. 
6 F. Brandis, Untersuchungen über das Gehirn der Vögel. I. Teil. 
Das Kleinhirn. 1 Tafel. Arch. f. mikrosk. Anat. XLHI. 4. S. 787. (Für 
nächsten Bericht.) 
7 — Untersuchungen über das Gehirn der Vögel. I. Teil. Über¬ 
gangsgebiet vom Rückenmark zur Medulla oblongata. 1 Tafel. Ebenda. 
XLI. 2. 4. S. 168. 623. 
8 — II- Teil. Ursprung der Nerven in der Oblongata. Ebenda. 
XXHI. S. 96. 
9 A. v. Gehuchten, Contribution à l’étude du système nerveux des 
téléostéens. Communication préliminaire. La Cellule. X. 2.
        

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