Volltext: Illustrirtes Thierleben: eine allgemeine Kunde des Thierreichs. Sechster Band. Wirbellose Thiere (6)

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(Sût Slid auf ba! Men ber ©efammtheit. ®efid)t!punïte ber dintheilung. 
©rahtfieb au!, Breitet biefetn einen Sogen Beden Rapiere! unter unb fängt an gu rütteln unb gu 
f(Bütteln, fo mirb man gu feiner nidjt geringen Sermunberung auf bem Rapiere ein regeg Beben 
maBrneBmeit unb eine SJteuge berfelBen ©|ietä)en lieber erlernten, bie mau im ,$erBfte braunen 
im freien antraf, oorauägefefct, ba§ man ein treue! ©ebädjtnifi für dergleichen ©tnge Bat. 23eü 
läufig gefagt, ift biefe! Verfahren eine gtoar f<Bou Bekannte, aBer gang oortrefflidje SJtetBobe für 
beit Sammler, fid; mit einer SJtenge, Befonber! Keinerer ©Biere, 51t BereicBern, bie er auf beit 
fommerlicBeu ©rcurfionen üBerfieBt, ober aBftdjtltd) .unBerüdjtdjtigt läßt, loeit er gerabç anbere 
3mede oerfolgt. 
©en IBetooBneru eine! Pu§f|ale! Bieten bie mit bem Eilgange meift oerBunbeneit lieber; 
fcBmernrnitngen im erften $rnBjaBre ©èïegenBeit bar, fid) auf anbere Steife-baoou gu üBergeugen, 
mie riete ^nfeiten im oodlommeneit ^uftaupe ben SBinter burcBlcBeu. ©ie Keinen fpolgftüddjeu, 
Sdplfftengel, pflangenfamen unb ba! fonftige ©elrümel; toel^e! bie g-tutBeu unb ©i!f<Bodeit mit 
fid) fortfüBreu unb an ben Stäubern be! Steffetfptegel! gur Stupe lommen taffen, find oermengt 
mit fpunberten oon $nfelten, oorneBmlicB Ääfern, bie oermöge ihrer Bärtereu fêorperBebedung bie 
unfreimidige, gemi§ feBr unangenehme'Steife imBefd)äbigt eBer guriidtegen lounten, al! bie meidjereu 
unter ben.Werfen; fie finb e! üBrigen! aud) Bünptfädjiidj, bie al! ^mago üBertoiuteru unb 0011 
ben au!tretenben ©eioäffern au! iBreit Serfteden Berau!gefpiilt unb auf fo Käglid)e Steife au! 
bem Sdnterfdflafe ermedt merbeit. Stenn fidj ba! StöBridft admälig aufftauct nub oon bem 
mieber gurüdtretenben Steffer trodeu gelegt toirb, ermadjeu oiele ber armen Schiffbrüchigen, ein 
fftear Stunben burdjmärmenber Somtenfdjein tl)uen iBueit fo mopl, ba§ fie ftcBtlicB au Beben!lraft 
gemhtnen unb — menu ba! Stetter milb BleiBt — fid) Balb fo ioeit gelräftigt BdBen, ba§ man 
iBueit leine Siotp anmerlt. foirer Steife fpielt ba! ©efdjid bief en Keinen SCBefeu mit, aBer 
iBre Beben!gäBigleit, bie fid) aucB Bei anberen ©etegeuheiteu geigt, ift größer al! bie SRaturlräfte, 
meldfe anbere ©inge gerftören, bie ioeit ioiberftanb!fät)iger erfdjeineit. 2tid)t al! Seioei! für ba! 
UeBerminterit oieter oodlommener ^nfelteu, iooBt aBer at! nod). riet ergiebigere-^ouggelegenheit 
für ben ^äferfammler bient biefelBe ©rfd)einung, menu fie fid) im Sommer nach anBalteuben 
Stegengüffen in etioa! anberer $orm ioieberBoIt. ©ie jept oon ©egiefer aller 2lrt reicB BeiooBnten 
Süefeit Bieten, fo lauge bie @ra!fpihen notB au! bem Steffer peroorragen, ein Sdjaufpiel gang 
eigeutBümlicBer 2lrt. ©aufenbe unb aBermat! ©aufenbe oon 3Mferdjen, bie man gar nid)t bort 
oermutBete, ioeil fie geborgen unb für ba! menfdjlidje Suge oerBorgeit im ScBatten iBre! @ra!; 
Baine! i|r Stefen trieben, fudfen je^t in gebrängten Scpaareu au ben äufjerfteu ©ipfelit ber 
Stengel unb Slätter ba! ©rodene. $ürmapr, ein Stroppalm, an ben fid) ber ©eängfiete anllam; 
mert. ©ie Betoegenbe Stefferlraft oon unten, bie gu grofe Saft* ber enger unb enger fid) 
ßufammenbrängenbeit unb 3aPpelnben you oben unb e! ift um bie fpilfe Sucpenben gefcBel)en. 
©er Stettung!anler ift gu fcpmadj, baBiu gebt e! mit ber Sdjaar, die be! Scpmimmeu! nid>t 
luubig; ein gioeite! fpälmdjen ioirb oon biefem unb jenem erfaßt, iBut fehlte aber eben nur nodj 
bie geringfte Selaftung, um uutcrgutaucpeu, eilt dritte! unb Oierte! geioäBrt leine größere 
Sicherheit* So geht e! fort, Bi! bie Kräfte endlich fcpminben unb ber unfreimidige Sd)ioimmer 
midenlo! fidj ben $iutpen übergibt. (Südlich treibt er both an fidjeren Straub, eine ©rpöpuug 
inmitten ber gtutp, ber Staub ber ©emäffer fpütt bie Beiben!gefäprteit mieber gufammen unb ba 
ja jene Balb mieber gurüdgugeBeit pflegen, merbeit fte, bie path ©rftarrten, trodeu gelegt, unb 
fcBioerlidj ift ©üter oon ihnen gu ©runbe gegangen, fo gefährlid) für fie Oom menfchlicBen Staub« 
punlte au! bie Situation auch erfdjetnen mod)te. (S. ,,©ie Säfer in 2Baffer!notB".) 
©! liefen fid) nodj mantBerlei 3üge bem ^ufelteuleBeu ergäl)len, bie in eine allgemeine 
Sd)ilberung gehören, mir tooüen fie aber Bi! gulejd auf einen StiidBlid auf diefe! luftige unb 
luftige 23öltd)ett oerftBteBen, menu fie ftdj nicht Bei bem einen unb anberen berfelBen einflechten 
taffen, ioeil mir meinen, ba§ biefe ©inge unb Stamen, bie mir etma babei gu nennen B<*Ben,
	        
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