Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Illustrirtes Thierleben: eine allgemeine Kunde des Thierreichs. Erster Band. Erste Abtheilung: Die Säugethiere. Erste Hälfte: Affen und Halbaffen, Flatterthiere und Raubthiere.
Person:
Brehm, Alfred Edmund
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit29457/730/
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®ie Raubthiere. 3gel. - Großöhriger 3get. Borst-nig-l. 
iÜ'@rtbe94t ” mattd,e" @ärten CbCt W«-dchm in einem Winier zuweilen di- ganz- Brn. 
Gegendem « ff ‘ ^ **>' wenigstens in manchen 
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®er großohrige Igel (Erinaceus auritus). 
Mffen e,ne Stellung in der Kl-ft- der Säug-thi-re abgesprochen, und er, wer weiß für welches 
kto W f re'' V,ft>Wte Er mi> d-r Arzn-iknnde seine Ralle. Man b-nntzt- 
s n Blut, s-me Eingeweide, selbst seinen Mist als Heilmittel ober brannte das ganze Dhier m 
f f “nb «e^mbete diese in ähnlicher Weise, wie bi- Hnnbeasche, VON deren Benutzung ich oben 
f/6' ®£tf t’™1 8” Saäe wird sein Fett noch als besonders heilkräftig angesehen. Die 
St-chelhant benutzten die alten Römer znm Karden ihrer wollenen Tücher, und man trieb deshalb 
durL S ffIfl ^-lhaut-n, einen Handel, welcher so bedeutenden Gewinn abwarf, daß er 
durch S-uatsbeschlu f- geregelt werden mußte. Dann wandt- man den Stachelpelz als Hechel an 
$oVCmT n‘nfotte"ttofman(I'e dandwirthe von dem Jgelfell Gebrauch machen, wenn sie ein 
Kalb abfetzen wollen. Sw binden dem noch sauglustigen Thiere ein Stückchen Jgelfell mit den 
TrTffa?n efb“n bCl' fet6ft' ben Säugling, welcher ihr äußerst 
beschwerlich fallt, von sich abzutreiben und an anderes Futter zu gewöhnen. 
Daß über den Igel und sein Leben die all-rv-rschiedenartigst-n Fabeln ausgeheckt worden sind 
und heutigen Tages noch geglaubt werden, wird wohl Niemand Wunder nehme», welcher darauf „e- 
^ ‘ Wle Ung-iildet- von einem Gegenstand denken, den sie »och nicht hinlänglich kennen
        

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