Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Ein neuer Algesimeter nebst einer kritischen Darstellung der bisherigen algesimetrischen Methoden
Person:
Thunberg, Torsten
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/image/lit29432/1/
III. 
Ein neuer Algesinieter nebst einer kritischen Darstellung 
der bisherigen algesimetrischen Methoden. 
Von 
Torsten Tlmnberg in Lund (Schweden). 
(Mit 1 Abbildung.) 
Seit langem ist die Anwendung einer Nadel, mit der die Haut 
gestochen wird, eine ihrer Einfachheit und Bequemlichkeit wegen beliebte 
Art gewesen, den Schmerzsinn der Haut zu untersuchen. Der unten 
beschriebene Algesinieter bezweckt, möglichst unter Beibehaltung der 
Bequemlichkeit dieser Untersuchungsweise ein in Zahlen ausgedrücktes 
Maß für die Stärke des angewandten Reizes zu erhalten. 
A 
Der Reiz wird bei diesem Algesimeter mittelst einer spitzen 
Nadel (A, siehe obige Zeichnung) zugeführt, die in vertikaler Rich¬ 
tung auf die horizontal plazierte Hautpartie gesenkt wird. Die übrigen 
Teile des Apparates dienen dazu, auf eine bequeme Weise die Be¬ 
lastung zu ändern, mit der die Nadel gegen die Haut gedrückt wird. 
Der wichtigste Teil ist ein zweiarmiger leichter Hebel (B C), bei äus- 
serst unbedeutender Friktion um eine Axe (D) drehbar. Von der 
Spitze des längeren Hebelarms B geht die Nadel A aus. Der Abstand 
von dem Befestigungspunkt der Nadel bis zur Axe ist in zehn Teile 
graduiert. Der kürzere Hebelarm C hat ein Schraubengewinde; an
        

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