Bauhaus-Universität Weimar

416 
Raymond Bodge. 
und 18 cm breit ist. Etwa 9 cm von der einen schmalen Seite 
entfernt, befinden sich 2 Hufeisen-Elektromagnete (M M), deren 
gegenseitiger Abstand durch die Schrauben Z Z reguliert 
werden kann. Zwischen den Magneten befinden sich in horizon¬ 
taler Lage zwei breite, dünne Messingstäbchen (SS), welche 
unabhängig von einander vibrieren können. An ihnen sind, 
den Magneten entsprechend, zwei Blättchen (A A) von weichem 
Eisen als Anker befestigt. Die Messingstäbchen berühren durch 
die Messerschneiden m die senkrechten Lager C G, und werden 
durch eine starke Stahlfeder (F‘) an die senkrechtstehende 
Stütze R gedrückt. Jedes von beiden ist also horizontal nur 
in der Dichtung auf seinen Magneten innerhalb kleiner Grenzen 
um die senkrechte Axe a a beweglich. 
An den Spitzen (E E) der Messingstäbchen sind dünne 
Messingfederhalter befestigt. Diese sind so konstruiert, dafs sie 
einige Tropfen Tinte halten, welche nach dem Prinzip der 
Füllfedern an die Spitze der Schreibfedern geleitet werden. 
Diese Federn ruhen auf dem horizontalen Täfelchen T. 
Vor dem Täfelchen stehen zwei wagerechte Walzen unter¬ 
einander. Die obere Walze (W) rotiert, auf der Welle des 
Rades H befestigt, mit diesem. Die untere, auf der Zeichnung 
nicht sichtbare Walze wird durch die Messingfedern F“ F“ gegen 
den unteren Teil der oberen Walze gedrückt. 
Die Drehung des Rades (H) in der Richtung des Pfeiles V 
treibt einen zwischen die Walzen geschobenen Papierstreifen 
auf der Ebene T unter den Federn b b vorbei. Durch das 
gebogene Stäbchen Y wird der Papierstreifen in die schräg 
nach unten verlaufende Bahn N geleitet und durch die 
horizontal verlaufende untere Fortsetzung dieser Bahn bei X 
herausgeführt. 
Durch einen Druck auf die Federn F“ F“ vermittelst der 
U-förmigen, an ihnen befestigten Brücke B wird die untere 
Walze so nach unten gedrückt, dafs die Bewegung des Papier¬ 
streifens in jedem Augenblick unterbrochen werden kann. Der 
Druck auf B wird in dem vorliegenden Instrument durch den 
Finger ausgeübt. Er kann durch eine einfache Vorrichtung 
auf elektromagnetischem Wege hergestellt werden. 
Sind die Messingstäbchen in der Ruhelage, so zeichnen 
die Schreibfedern auf den bewegten Papierstreifen zwei parallele 
Gerade. So oft auf Grund der Auslösung eines Stromes die
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.